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Conchita Wurst, die vollbärtige Dragqueen aus Österreich, hat es im ESC-Halbfinale geschafft: Sie kann im Grand-Prix-Finale singen.
Conchita Wurst, die vollbärtige Dragqueen aus Österreich, hat es im ESC-Halbfinale geschafft: Sie kann im Grand-Prix-Finale singen. © dpa
08.05.2014

Vollbärtige Dragqueen Conchita Wurst singt im Grand-Prix-Finale

Kopenhagen. Nach einer Zitterpartie stehen Österreich und die Schweiz im Finale des Eurovision Song Contest. Die vollbärtige Dragqueen Conchita Wurst wurde als letzte Teilnehmerin im zweiten Halbfinale des Grand Prix bestätigt. Sie singt ihren Song „Rise Like A Phoenix“ bei der Finalshow in Kopenhagen unter anderem gegen Sebalter aus der Schweiz.

Auch der Norweger Carl Espen und die finnische Band Softengine stehen am Samstag erneut auf der Bühne. Den eher freizügigen Act der Polen Donatan & Cleo wählten Zuschauer und Jury am Donnerstagabend genauso in die Endrunde des Wettbewerbs wie Griechenlands „Rise Up“. Außerdem qualifizierten sich Slowenien, Rumänien, Malta und Weißrussland. Damit stehen alle 25 Künstler fest, die im Finale gegen das deutsche Frauentrio Elaiza antreten.

Deutsche Zuschauer konnten an diesem Donnerstag ihre Stimme abgeben, beim ersten Halbfinal-Durchgang am Dienstag war dies dem Regelwerk entsprechend nicht möglich gewesen. Neben den Favoriten Schweden und Armenien war überraschend San Marino mit ESC-Urgestein Ralph Siegel am Klavier weitergekommen. Das deutsche Trio Elaiza ist automatisch für das Finale qualifiziert.