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21.04.2008

Von A wie Aurelius Sängerknaben bis Z wie Zither

Für die CD-Produktion umgab sich Jay Alexander mit Musikern seines Vertrauens und ihm vertrauten Musikern. Auch der Ort für die Musikaufnahmen spiegelt seine Lust an der Heimat: Es ist die ihm gleichfalls sehr vertraute Laurentiuskirche in Oberderdingen.

Richard Whilds, Arrangeur

{ImageR}Der Engländer wurde in Nottingham geboren. Sein Vater war Jazztrompeter und ebenfalls Arrangeur. Whilds studierte an der Chetham's School of Music in Manchester Komposition und machte am Royal College of Music in London eine Korrepetitor-Ausbildung.

Mit 25 Jahren verließ er England in Richtung Brasilien. Dort arbeitete er als Dirigent und Arrangeur, bis er als Korrepetitor nach Deutschland an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf ging. Er wechselte schließlich an die Bayerische Staatsoper in München, wo er seitdem mit den Gesangssolisten Partien einstudiert Dazwischen komponierte er am Tiroler Landestheater in Innsbruck die Kammeroper „Donna Gallina“.

Außer als Komponist zahlreicher Vokal- und Instrumentalwerke und seiner Korrepetitor-Tätigkeit ist Whilds auch als Arrangeur aktiv. Jüngstes Beispiel: die CD „Götterfunken“ des Duos „Marshall & Alexander“.

Für die CD „Heimat“ arrangierte Richard Whilds die gesamte Orchester- und Chormusik. Er spielt das Celesta bei „Schlafe, mein Prinzchen“.

„Melidonie Orchestra“

{ImageR}Melanie Wolf, professionelle Musikerin und erfahrene Musikmanagerin, gründete 2005 das Melidonie Orchestra und hat seither auch die musikalische Leitung des Ensembles. Die Orchestermitglieder, darunter international geschätzte Künstler, sind Enthusiasten, bei denen die Liebe zur Musik und die Qualität ihrer musikalischen Arbeit im Vordergrund stehen. Sein hohes Niveau macht das Orchester zum gefragten Partner für Studioaufnahmen und Konzerte.

So ist das „Melidonie Orchestra“ unter anderem auf Xavier Naidoos Album „Telegramm für X“ zu hören und begeistert regelmäßig bei großen Bühnenshows, zum Beispiel der „Tribute to Barry White“-Show. Die Musiker hatten Live-Auftritte mit Stars wie „Roachford“, Sasha, den „Söhnen Mannheims“ und „Marshall & Alexander“.

Und auch beim Film kann das „Melidonie Orchestra“ auf erste Erfolge verweisen: für Detlev Bucks Kinofilm „Hände weg von Mississippi“ hat das Orchester die Musik eingespielt.

Das „Melidonie Orchestra“ spielt alle Musikarrangements auf dem Album „Heimat“.

Adrian Werum, Dirigent

{ImageR}Der Pianist, Komponist und Arrangeur studierte am Konservatorium und an der Musikhochschule Wien. Dort begann er auch seine Dirigentenkarriere. Ob in Deutschland oder in New York am Broadway, Werum ist als musikalischer Leiter in den größten Konzerthäusern und Theatern tätig.

Außer zahlreichen Opern dirigierte er die größten Musical-Produktionen der Welt, darunter „Mamma Mia“ und „42nd Street“. Die Arbeit an „Tanz der Vampire“ führte Werum mit dem Regisseur Roman Polanski zusammen.

Er schrieb Lieder und Arrangements für Wencke Myhre, Udo Jürgens, Jim Steinman und „Marshall & Alexander“. Mit letzteren tourte er 2005 und 2006/2007 durch Deutschland. Auch die aktuelle „Götterfunken“-Tournee begleitet er als musikalischer Leiter.

Adrian Werum dirigierte die komplette Einspielung von „Heimat“ und spielt auf dem Flügel zu „Im Abendrot“.

Klaus Jäckle, Laute

{ImageR}Nach seinem Studium der Klassischen Gitarre am „Mozarteum“ in Salzburg verbrachte Jäckle weitere Studienjahre bei Pepe Romero, einem der bedeutendsten Gitarrensolisten überhaupt. Romero war so bewegt von Jäckles Spiel, dass er ihn einlud, bei einer Deutschlandtournee des berühmten Gitarrenquartetts „Los Romeros“ den erkrankten Gründer der Gruppe und Vater von Pepe, Celedonio Romero, zu vertreten.

Jäckle besuchte Meisterkurse bei Julian Bream sowie Wolfgang Lendle und studierte bei Nikolaus Harnoncourt. Er wurde mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet und hatte Auftritte in bedeutenden Konzerthäusern in Europa und Übersee. Bisher veröffentlichte er 17 CDs mit Solo- und Kammermusik sowie eigenen Kompositionen.

Klaus Jäckle spielt auf „Heimat“ die Laute zu „An der Saale hellem Strande“.

Aurelius Sängerknaben Calw

{ImageR}1983 von Hans Jörg Kalmbach gegründet, pflegt der Knabenchor geistliche und weltliche Chormusik, tritt aber auch mit eigenen Programmen auf. Die Sängerknaben arbeiteten bereits mit so bedeutenden Orchestern wie den „Wiener Philharmonikern“ und dem „Chicago Symphony Orchestra“ zusammen. Immer wieder konzertiert das Ensemble unter namhaften Dirigenten, darunter Claudio Abbado, Pierre Boulez und Michael Gielen.

2007 erhielt der Chor den Robert-Edler-Preis. Neben anderen solistischen Partien singen die Knabensolisten der Aurelianer regelmäßig das Terzett in Mozarts „Zauberflöte“ an Bühnen wie der Staatsoper Unter den Linden Berlin, der Komischen Oper Berlin, der Oper Frankfurt oder dem Staatstheater Stuttgart. Auftritte führten die Solisten bereits an die Opernhäuser von Straßburg, Nizza, Toulouse, Zürich. Lissabon und Madrid.

Die Ausbildung der jungen Sänger erfolgt nicht wie bei anderen Knabenchören auf einer Internatsschule; sie sind in ihren regulären Familien- und Schulalltag eingebunden.

Die Aurelius Sängerknaben bereichern „Heimat“ mit ihren Stimmen bei vier Liedern und singen a cappella „Gott hat alles recht gemacht“.

Martin Kerber, Zither, Akkordeon

{ImageR}Seine Eltern leiteten drei Musikschulen. Dort wurde das musikalische Multitalent in 14 Tasten-, Lupf-, Streich- und Blasinstrumenten ausgebildet Ein künstlerisches Diplom im Fach Trompete sowie ein pädagogisches Diplom im Fach Klavier an der Staatlichen Hochschale für Musik München folgten. Außerdem studierte Kerber Jazz am Richard-Strauss-Konservatorium in München.

Er gab Gastspiele in über 30 Ländern, macht Studio-Produktionen und hat zahlreiche Rundfunk- und Fernsehauftritte. Er erhielt Preise und Auszeichnungen als Multiinstrumentalist mit dem „Kerber Ensemble“, der „Kerberbrothers Alpenfusion“ und der „Martin-Kerber-Bigband“. Seit seiner Japan-Tournee 1993 mit dem „Münchner Zithertrio“ gastiert Kerber jedes Jahr in Japan. Mit seiner Frau Yumiko Kerber ist er das „Duo Sakura“ (Zither und Flöte).

Martin Kerber spielt für „Heimat“ auf der Zither bei „Ich habe den Frühling gesehen“ und Akkordeon in „Es waren zwei Königskinder“.