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Mit dem Erstarken der AfD sind auch wieder mehr Anhänger traditioneller Parteien zur Wahl gegangen. Foto: Kay Nietfeld
Mit dem Erstarken der AfD sind auch wieder mehr Anhänger traditioneller Parteien zur Wahl gegangen. Foto: Kay Nietfeld
24.09.2017

Wahlbeteiligung weiter im Aufwind

Berlin (dpa) - Deutschlands Wähler kehren an die Stimm-Urnen zurück. Nach den jüngsten Landtagswahlen zeigt auch die Wahl zum Bundestag: Der jahrelange Abwärtstrend bei der Wahlbeteiligung ist offenbar gebrochen.Sie lag am Sonntag bei 75 bis 76,5 Prozent, 2013 hatten nur 71,5 der Wahlberechtigten abgestimmt.

Bis in die 1980er Jahre hinein war eine Beteiligung von mehr als 85 Prozent im Bund und über 75 Prozent in den Ländern noch die Regel. Mit der ersten gesamtdeutschen Wahl 1990 ging die Quote dann deutlich zurück und sank im Bund mit 70,8 Prozent 2009 auf einen historischen Tiefstand. Auch bei den meisten Landtagswahlen war jahrelang ein rückläufiger Trend festzustellen.

Mit der Beteiligung aufwärts ging es Wahlforschern zufolge meist immer dort, wo die AfD erstmals zur Wahl stand. Laut Infratest dimap konnte die Partei schon mehrfach viele ehemalige Nichtwähler für sich mobilisieren. Experten gehen aber auch davon aus, dass das Erstarken der Rechtspopulisten wieder mehr Anhänger traditioneller Parteien in die Wahllokale zieht.

helmut
25.09.2017
Wahlbeteiligung weiter im Aufwind

Damit ein größeres Interesse an der Demokratie verbinden ist äußerst fraglich. Optisch täuscht diese Zahl über die Realitäten hinweg die anders aussehen. Viele wählen aus Pflichtgefühl welches massiv eingetrichtert wird. Außer den Stammwählern, die aus Tradition ihre Partei wählen, ist die immer größer werdende Zahl zu beachten die kurz vor der Wahl noch unentschlossen sind. Die AfD wird gewählt, weil das Vertrauen zu den „Demokratischen“ fehlt und die anderen weil sie die AfD auf ...... mehr...