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Wetter-Extreme beschäftigen die USA: In Kalifornien ist es warm und trocken, was zu Waldbränden führt. Der mittlere Westen versinkt dagegen im Schnee.
Wetter-Extreme beschäftigen die USA: In Kalifornien ist es warm und trocken, was zu Waldbränden führt. Der mittlere Westen versinkt dagegen im Schnee. © dpa
03.05.2013

Wetter-Extreme in USA: zwischen Feuer und Eis

Wetter-Extreme in den USA: Im Süden des US-Bundesstaates Kalifornien sind auf mehr als 3000 Hektar Buschfeuer außer Kontrolle geraten. Dort regieren Trockenheit und Hitze. Feucht und kalt ist es dagegen in Minnesota. Ein Mai-Schneesturm von historischen Ausmaßen sucht derzeit den mittleren Westen der USA heim und hat Stromausfälle verursacht.

Umfrage

Wetterkapriolen in den USA mit Buschbränden und Schneesturm: Ist unser Klima noch normal?

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Nein 68%
Weiß nicht 2%
Stimmen gesamt 235

In Kalifornien lodern die Buschfeuer. Wie der örtliche Fernsehsender KTLA am Donnerstag (Ortszeit) berichtete, wurden die Bewohner mehrerer Canyons bei Camarillo nördlich von Los Angeles aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Das Rote Kreuz habe Notunterkünfte eingerichtet, hieß es. 2000 Häuser seien von den Flammen bedroht, mehr als ein Dutzend bereits zerstört oder beschädigt worden.

Nach Berichten des Senders kämpften über 900 Feuerwehrleute gegen die Flammen an. Erst 10 Prozent der Brände seien unter Kontrolle. Auch der berühmte Pacific Coast Highway musste wegen der Brände zwischenzeitlich gesperrt werden, wie es weiter hieß. Hohe Temperaturen und Wind fachten die Flammen immer wieder an.

Ein Mai-Schneesturm von historischen Ausmaßen sucht dagegen derzeit den mittleren Westen der USA heim und hat Stromausfälle verursacht. Schneefall im Mai ist für die Region nicht selten, allerdings könnte der Rekord für Schneefall an einem Mai-Tag gebrochen worden sein. Wie der National Weather Service in La Crosse (Wisconsin) mitteilte, wurden in der Stadt Dodge Center (Minnesota) fast 40 Zentimeter Neuschnee gemessen. Damit würde der seit dem 17. Mai 1890 bestehende Höchstwert von gut 30 Zentimeter deutlich übertroffen. Derweil riet das Verkehrsamt Minnesotas von Reisen in die Region ab.