nach oben
Der Festumzug  am Sonntagmittag ist einer der Höhepunkte des Brettener Peter-und Paul-Festes.
Der Festumzug am Sonntagmittag ist einer der Höhepunkte des Brettener Peter-und Paul-Festes. © PZ-Archiv
01.07.2009

Wie im Mittelalter

BRETTEN. Einmal im Jahr hält das Mittelalter Einzug in die Melanchthonstadt, wenn das „Peter-und-Paul-Fest“ auf dem Programm steht. Ob Ritter, Landsknechte, Bauern, Schäfer oder fahrendes Volk, das historische Spektakel zeigt sich von Freitag an, 3. Juli, stilecht.

Bis einschließlich Montag, 6. Juli, demonstrieren Handwerker die Künste alter Zeiten auf den Straßen und Plätzen der Stadt, Spielleut’ unterhalten mit Dudelsack, Flöte, Drehleier und Laute. Beim Simmelturm schlagen die Brettener ihre Belagerer, die Württemberg-Truppen, in die Flucht – die traditionelle „Schlacht“ mit viel Geschrei und Kampf, Pulverdampf und Waffengeklirre stellt den erfolgreichen Ausfall der Brettener Waffenträger im Juni 1504 nach. Einer der Höhepunkte des viertägigen Festes ist der Umzug am Sonntag, 5. Juli, um 14 Uhr. Weit über 3000 Gewand- und Uniformträger ziehen durch Brettens Straßen, im Mittelpunkt steht Kurprinz Ludwig, dem die Festzugsteilnehmer huldigen.

Marktzeiten: Freitag ab 18 Uhr, Samstag ab 15 Uhr, Sonntag ab 7 Uhr, Montag ab 11 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro.