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Beim Besuch von IHK-Präsident Burkhard Thost (links) in Höfen gab‘s hohes Lob für den Vorstandsvorsitzenden Lutz Adler, dessen Vater den Grundstein für das Unternehmen in Pforzheim gelegt hat. Foto: Doris Löffler
Beim Besuch von IHK-Präsident Burkhard Thost (links) in Höfen gab‘s hohes Lob für den Vorstandsvorsitzenden Lutz Adler, dessen Vater den Grundstein für das Unternehmen in Pforzheim gelegt hat. Foto: Doris Löffler © Doris Löffler
14.12.2011

Wissen, wie man's macht

„Es gibt Spannenderes als Blech. Aber nicht für uns“, bekennt Lutz Adler. Und weiter sagt er: „Es gibt Feinbleche und Grobbleche, Bleche für Elektrogeräte und für die Automobilindustrie. Aber egal, was unsere Auftraggeber mit Blech auch vorhaben – wir wissen, wie man es macht. Denn wer so vertraut mit einem Werkstoff ist wie wir, der findet immer die richtige Lösung.“

Lutz Adler ist Vorstandsvorsitzender der Adler AG mit Sitz in Höfen an der Enz. „Unser Know-how liegt in der Beratung, Entwicklung, Produktion, Fertigung und Systemintegration von Blechbaugruppen“, erklärt der gebürtige Pforzheimer, dessen Firma auch in der Mitgliederliste des Wirtschaftsverbandes wvib zu finden ist. Denn nicht nur im Hinblick auf Kunden, Lieferanten und Mitarbeit gilt für Lutz Adler die Devise: „Die Zukunft der mittelständischen Industrie liegt meiner Meinung nach in einem funktionierenden Netzwerk.“

Lasern, Stanzen, Biegen, Schweißen und Fräsen, dies alles gehört zum Alltagsgeschäft des Unternehmens. In der Adler-Gruppe vereinen sich neben der Namensgeber-Firma die Unternehmen NDT Display Technology sowie Graf Werkzeugsysteme. Diese Kombination aus moderner Metallverarbeitung und hochwertiger Elektronik bringt Produkte hervor, die in vielen Bereichen der Industrie als sogenannte Systemkomponenten benötigt werden. Sie begegnen dem gemeinen Bürger vielfach in seinem Alltag.

Beispiel: Wer mit seinem Auto das nächste Drive-in-Restaurant ansteuert und vom Fahrzeug aus an der Empfangssäule mit Display und Bildschirm die Fleischklopsbrötchen mit Limonade bestellt, der nutzt Adler-Technologie: Gehäuse wie auch Flatscreen. Weiteres Beispiel: Wer sich beim Orthopäden mit dem Stoßwellengerät behandeln lässt, der nutzt Adler-Produkte: Monitor und Elektronik. Oder: Wer an einem öffentlichen Automaten einen koffeinhaltigen Muntermacher ausgießen lassen will, der tippt seine Bestellung auf ein Display aus der Technologieschmiede der Adler-Tochter NDT ein.

Und was sagen andere über Adler? „Hier ist Innovation Programm. Das Thema Ressourcen-Effizienz und damit die Nachhaltigkeit haben einen hohen Stellenwert“, lobt Burkhard Thost, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordschwarzwald. Im internationalen Wettbewerb sei es für deutsche Firmen wichtig, der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein und unentwegt neue Ideen hervorzubringen. Das Höfener Unternehmen hat sich nach eigenen Angaben dieser Herausforderung gestellt. Sein Slogan: Adler-Ideen fliegen höher. Und der Vorstandsvorsitzende macht deutlich: „Ideen muss man nicht nur haben, man muss sie auch umsetzen.“