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© Jürgen Th. Müller
01.02.2019

Yasmine auf Tour: Thailand Tag 10 – Die "floating markets" von Bangkok

Bangkok – die thailändische Hauptstadt gilt als Moloch. Überhitzt, schrill, laut, eine niemals Ruhe findende Metropole, die auch nachts nicht abkühlt.

Reisebloggerin Yasmine und Kameramann Jürgen „Tommy“ Müller sind von Chiang Mai im Norden in die größte Stadt des Landes geflogen. Zwischen Wolkenkratzern, Palästen und Tempeln brodelt es, es gibt Garküchen und Nobelrestaurants und ein Nachtleben, das sowohl berühmt als auch berüchtigt ist. Eine heiße Smogglocke lastet über der „Stadt der Engel“.

„Ich mag Bangkok und komme hier gut zurecht. Aber viele Leute packen das nicht. Diese Stadt kann einem sehr zusetzen. Wenn Du Deine Wege nicht kennst, verschlingt sie Dich“, berichtet Yasmine, die schon mehrfach Bangkok besucht hat.

„Die Stadt ist ein Frauen-Paradies, zum Beispiel fürs Einkaufen von Kosmetik. Männer lockt eher das Rotlicht-Milieu.“ Yasmines Tip für Bangkok-Reisende: „Sei gut zu den Menschen, dann sind sie gut zu Dir.“

Yasmine on Tour: Thailand Tag 10 – Die "floating markets" von Bangkok


Der erste Ausflug des Teams führt zu den berühmten „Floating Markets“, den schwimmenden Märkten vor der Stadt. Eineinhalb Stunden ist man mit dem Auto dorthin unterwegs. Auf motorbetriebenen Langbooten werden die Besucher durch Kanäle gefahren, an denen es jede Menge Verkaufsstände gibt: Kleidung, warmes Essen, Gemälde, Früchte und allerlei Krimskrams. „Schade, dass die Floating Markets zu einer Touristenfalle geworden sind“, kommentiert Yasmine. „Früher war das ein toller Handelsweg, auch für die Dorfbewohner, die damit ihr Geld verdienten. Jetzt gibt es geführte Touren, die an Kaffeefahrten erinnern.“

Bildergalerie: Yasmine on Tour: Thailand Tag 10 – Die "floating markets" von Bangkok

Yasmine und Tommy hatten Glück mit dem Fahrer ihres Motorboots. „Er hat sich voll auf uns eingestellt und gesehen, dass wir beruflich unterwegs waren. Er hat nicht versucht, uns irgendetwas anzudrehen.“


Der Motorboot-Fahrer stoppt an einer besonderen Kokosnuss-Farm: Aus den Blüten wird Saft entnommen, der gekocht und zu Süßstoff verarbeitet wird. Ein heißes Geschäft – Yasmine muss selbst Hand anlegen und die zähe, heiße Masse umrühren. „Die Arbeit ist schwer, aber ich fand es sehr interessant zu sehen, wie vielfältig Palmen genutzt werden.“


In den nächsten Tagen plant Yasmine weitere Touren zu interessanten Zielen in Bangkok. Lasst Euch überraschen! Alle Berichte des Reiseblogs gibt's hier