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Yasmine auf Tour: Thailand Tag 8 – Koch und Künstler

"Die thailändische Küche ist eine der besten überhaupt", schwärmt Reisebloggerin Yasmine. "Ich liebe Reis und diese dampfgegarten Speisen, so dass das Gemüse nicht verkocht ist, sondern knackfrisch. An jeder Ecke hier duftet es so lecker."

An jeder Hauptstraße in Chiang Mai gibt es unzählige Imbiss-Stände. Da brutzeln Schweinebäuche und Hähnchenschlegel, werden Glasnudeln und Reis gegart, es locken Meeresfrüchte und superscharfer Thai-Curry. Zum Nachtisch werden Kokosnüsse und Ananas angeboten,  zuckersüße Erdbeeren und Milchreis mit Mangos. Und das alles zu extrem günstigen Preisen: Für umgerechnet nicht mal zwei Euro kann man sich an den Straßenküchen satt essen, und das bis weit nach Mitternacht. Die meisten Kunden sind übrigens nicht die Touristen, sondern Einheimische.


Ein kleines Restaurant am Straßenrand hat es Yasmine besonders angetan: Es macht einen sehr guten Eindruck, sauber und aufgeräumt. Man kann dem Koch in der offenen Küche über die Schulter schauen. "Apichart hat mir erzählt, dass er tagsüber hauptsächlich Nudelsuppe verkauft. Die ist bei der ständigen Hitze einfach ideal." Thais essen nicht wie die Deutschen morgens, mittags abends drei größere Mahlzeiten. Sie essen viel häufiger etwas Kleines zwischendurch.

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Yasmine auf Tour: Thailand Tag 8 – Koch und Künstler

Und was sind die Zutaten einer echt thailändischen Nudelsuppe? Apichar tzählt sie auf: Hühnchen, Reisnudeln, Salat, Chili und spezielle chinesische Suppenessenz. "Scharfes Chili ist ganz wichtig, um das Essen zu verdauen", macht er deutlich. Im Norden Thailands ist Schweinefleisch beliebter als Hühnchen, erklärt der Koch. Gegessen wird übrigens mit Stäbchen.


Bo Sang ist ein Künstlerdorf in der Nähe von Chiang Mai. Es ist weltbekannt für seine Schirme: Künstler bemalen sie in knalligen Farben mit landestypischen Motiven: Tempel, Wasserfälle, Elefanten und Vögel gibt es in allen denkbaren Variationen. Sornchai ist einer der Künstler, der seinen Lebensunterhalt mit dem Bemalen von Schirmen und Fächern verdient. Er arbeitet hoch konzentriert:  "Ich war erstaunt, wie jemand ohne Vorlage so präzise malen kann und dabei eine solche Ruhe und Geduld zeigt. Das ist unglaublich", berichtet Yasmine.

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Die Schirme bestehen aus Holz und Papier, Kunststoffe werden nicht verwendet. Sie sind als Sonnenschutz gedacht, nicht als Regenschirme. Thais sind sehr darauf bedacht, nicht braun zu werden – ein heller Teint gilt als schick.

"Die Farbenpracht der Schirme begeistert mich", so Yasmine, "Da fällt es mir echt schwer zu entscheiden, welchen ich mit nach Deutschland nehmen soll."

Mehr über Yasmines Erlebnisse im Norden Thailands gibt es morgen hier im Reiseblog.