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12.02.2010

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten locken zum Verweilen

Die vier Ortsteile der Gemeinde Neuhausen können auf eine reiche Geschichte zurückblicken, die sich in zahlreichen großen und kleinen historischen Zeugnissen dokumentiert. Neuhausen hat daher zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Bildergalerie: So schön ist es in Neuhausen

In der 1521 – 23 erbauten und im 18. Jh. barockisierten Pfarrkirche St. Vitus und Urban sind neben Epitaphien der Gemming'schenFamilie, unter denen sich das des Pleickhardt (gest. 1603) und seiner Gemahlin Maria von Gemmingen hervorhebt, in der Turmvorhalle zwei Bildtafeln zu sehen, ehemals Flügel eines gotischen Altares, die aus der Schule Hans Multschers (1400 – 1467), des berühmten Ulmer Bild-hauers und Bildschnitzers, stammen. Die Orgel aus dem Jahr 1779 von Joseph Martin, Schüler und Mitarbeiter des Joseph Gabler, ist das einzige noch klingende Zeugnis des Meisters.

Ein Juwel ländlicher Spätgotik ist die 1475 erbaute, in gotischem Stil rein erhaltene St. Sebastianskapelle. Sie bewahrt drei gotische Schnitzaltäre des 15. und frühen 16. Jahrhunderts. Neben der mit Schablonenmalerei versehenen Bretterdecke und den Schnitzaltären verdienen die Statuen der Hl. Barbara und der Muttergottes (Ende 15. Jh.) Beachtung. Hier finden auch Kammermusikalische Aufführungen des Fördervereins statt.

Bildergalerie: So schön ist es in Neuhausen

Auf der Kuppe zwischen Neuhausen und Steinegg lädt die Wendelinuskapelle zum Verweilen ein. Man genießt von dort auch einen schönen Rundblick über die Nachbarorte. Die zur Burg gehörende Schlosskapelle in Steinegg ist neben der Pfarrkirche in Neuhausen eine weitere kleine Kostbarkeit barocker Kunst. Von hier aus führt ein kleiner Spaziergang zu der auf einen Felsen gebauten Waldkapelle, unter dem der Sage nach während der Französischen Erbfolgekriege ein Schlossfräulein Schutz vor den Zugriffen der Soldaten fand.