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Norbert Rentschler hat sich in seiner Eutinger Werkstatt auf Schmuck im Mokume-Gane-Verfahren spezialisiert. Foto: Eickhoff
Norbert Rentschler hat sich in seiner Eutinger Werkstatt auf Schmuck im Mokume-Gane-Verfahren spezialisiert. Foto: Eickhoff © Eickhoff
11.05.2016

Zehn Jahre Mokume Gane Werkstatt

Pforzheim. Goldschmiedemeister Norbert Rentschler von der „Mokume Gane Werkstatt“ in Pforzheim stellt gerade mit dem japanischen Verfahren Mokume-Gane (Holzmaserung-Metalle) sein neuestes Schmuckstück fertig, ein Brillenanhänger an einer Silberkette für einen Optiker. Die seltene und spezielle Form der Schmuckherstellung stammt aus Japan.

Seit zehn Jahren widmet sich Rentschler nun schon dem japanischen Verfahren und ist damit auf lange Zeit ausgebucht. Die Bezeichnung dieses Vorgehens charakterisiert das typische Aussehen der Ringe, Anhänger und Ohrringe. Vor allem für seine Trauringe, die in einem gleichmäßigen Arbeiten eine schlichte und einfache Form erhalten, ist Rentschler bekannt. Kunden aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Luxemburg finden den Weg zu ihm nach Eutingen an die Haydnstraße.

„Mir fehlt jedoch ein wenig die Pforzheimer Kundschaft. Ich würde gerne den Menschen in der Region zeigen, welcher einzigartige Schmuck vor ihrer Haustür gefertigt wird, der maschinell gar nicht möglich ist. Dabei ist jedes Stück ein Unikat,“ betont Rentschler, der seine Schmuckstücke ausschließlich online präsentiert. Das Ausgangsmaterial für diese Techniken entsteht aus dünnen, verschiedenfarbigen Metallplatten, die miteinander verschweißt werden.

Rentschler verarbeitet ausschließlich Edelmetalle, die letztendlich über eine aufwendige Schmiedetechnik zu den Eheringen verarbeitet werden. Die Schmuckstücke werden auf persönlichen Wunsch mit den Kunden zusammen erarbeitet. So können auch ganz außergewöhnliche Teile entstehen, wie Eheringe in Schlangenform.

Mehr Infos unter www.mokumegane-werkstatt.de