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Die kann man ansehen – Fußpflege ist kein Hexenwerk.
Die kann man ansehen – Fußpflege ist kein Hexenwerk. © DPA-Archiv
02.07.2014

Zeigt her eure Füsse!

Sommerschöne Füße sind kein Hexenwerk. .Erst einmal sollte man sich die Zeit nehmen, sich seine Füße anzuschauen und zu überlegen: Was ist störend, wo sollte man etwas machen., rät Anett Ullrich vom Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschlands. Je nach Befund seien dann unterschiedliche Maßnahmen angezeigt. Um einen gesunden Durchschnittsfuß in Schuss zu bringen, reicht oft schon ein Grundpflegeprogramm . von einer Fachkraft oder in Eigenregie. .Dazu braucht man im Prinzip nur Fußbadesalz, Peeling, einen Hornhautschwamm oder -stein, gute Nagelfeilen und eine Pflegecreme für Haut und Nägel., zählt Renate Donath vom Bundesverband Deutscher Kosmetikerinnen auf. Am Anfang steht ein warmes Fußbad. Das weicht Haut und Nägel sanft auf, so dass sie gut bearbeitet werden können. Ein basischer Zusatz wirkt gleichzeitig rückfettend und macht die Füße geschmeidig. Überschüssige Hornhaut lässt sich manchmal schon durch kräftiges Abrubbeln mit einem groben Frottee-Handtuch oder einem Fußpeeling entfernen. Bei sehr ausgeprägter Hornhaut helfen ein Bimsstein oder eine Feile aus Mineralquarz. .Wichtig ist, dass nicht zu viel Hornhaut entfernt wird., erklärt Tatjana Pfersich vom Verband deutscher Podologen. Sonst sei die Verletzungsgefahr groß. Letzter Punkt ist das Eincremen. .Bei sehr trockenen Füßen empfiehlt sich beispielsweise eine Kräutercreme. Und wenn es darum geht, raue Haut geschmeidig zu machen, ein pflanzliches Samenöl . etwa aus Aprikosenkernen., sagt Donath. Dann sind die Fußnägel dran. Damit sie gepflegt wirken, sollten sie relativ kurz und gerade gehalten werden . die Ecken leicht abgerundet. Das geht mit Schere oder Knipser, aber auch mit der Feile. Anschließend kann man eine Nagelcreme einmassieren, um sie geschmeidig zu halten und zu verhindern, dass sie brechen. Tägliches Eincremen beugt dann dem Entstehen neuer Hornhaut vor und vermindert das Austrocknungsrisiko der Haut. .Auf der anderen Seite gibt es aber auch Problemstellungen, von denen man als Laie unbedingt die Finger lassen sollte., erklärt Ullrich. Neben übermäßigen Hornhautablagerungen ist das etwa bei Rissen in der Fußsohlenhaut . sogenannten Schrunden . der Fall. .Oder bei Schwielen und Hühneraugen. Sie wachsen von außen nach innen und dürfen deshalb nur von einem Podologen entfernt werden., erläutert Pfersich. Lege man selbst mit Hobel oder Schere Hand an, berge das ein großes Verletzungsrisiko.