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28.04.2008

Zeitreise in das alte Pforzheim zur Zeit der Römer

Vor über 1800 Jahren gehörte die Siedlung Portus zum römischen Weltreich. Kaiser Domitian vergrößerte sein Reich nach Norden. Er ließ eine Straße durch das Gebiet der Kelten vom Rheintal bis zum Neckar bauen, auf der die römischen Soldaten marschierten und Güter transportieren konnten.

Die römische Straße kreuzte in Portus die Enz. Portus bedeutet „Hafen“. Dort gab es Lagerhäuser, Werkstätten und Wohnhäuser.

Heute kann man die Überreste dieser römischen Siedlung im Kappelhofmuseum sehen. Die Klasse 4 aus Höfen hat diese Ausgrabungen besucht.

Herr Frisch ( unser Museumsführer) hat uns erzählt, dass die Pforzheimer Stadtverwaltung vor einigen Jahren an dieser Stelle einen Parkplatz bauen wollte. Dabei fanden Bauarbeiter alte Mauerreste.

Archäologen begannen mit Ausgrabungen und entdeckten die Überreste einer römischen Villa mit einer Fußbodenheizung. Dies konnten sich nur reiche Familien leisten.

Ihre Grabsteine waren bunt angemalt. Je reicher die Leute waren, desto schöner war der Grabstein.

Die Römer glaubten an viele Götter. So sahen wir auf unserm Rundgang einen Viergötterstein. Auf jeder der vier Seiten war ein Gott eingemeißelt: Herkules, Minerva, Juno Merkur.

Wir durften auch bei einer Modenschau mitmachen, in der wir die Gewänder und Rüstungen der Römer sehen und anziehen durften.

Wir von der Klasse 4 können euch nur empfehlen, das Kappelhofmuseum in Pforzheim zu besuchen.

von Franca Jäger, Fabian Hilzinger, Lukas Mettler und Pascal Schmauderer