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07.08.2015

Zwei Tote und mehrere Verletzte bei Erdbeben im Osten des Kongo

Kinshasa. Bei einem Erdbeben der Stärke 5,6 sind im Osten des Kongo mindestens zwei Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden. Das Beben habe in der Nacht zu Freitag vor allem die Region Kivu mit den Städten Goma und Bukavu erschüttert, sagte der Vulkanologe Kasereka Mahinda vom Forschungsinstitut «Observatoire Volcanique de Goma» (OVG). Das Epizentrum lag offenbar am angrenzenden Tanganjika-See. Auch in anderen Ländern der Region der Großen Seen sei das Beben zu spüren gewesen, darunter in Burundi, Ruanda und Uganda.

Der Gouverneur von Nord-Kivu, Julien Kahongya, rief Alarm aus. In der Region gibt es zahlreiche Vulkane, von denen einige noch aktiv sind. Im Jahr 2008 waren bei einem Erdbeben der Stärke 5,9 rund 30 Menschen getötet und 350 weitere verletzt worden.