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Jakob Stein (vorne) zeigt und seine Kommilitonen zeigen am 18.07.2017 in Mainz (Rheinland-Pfalz) die Choreographie zum ihrem Party-Lied. Die Medizinstudenten der Universität Mainz haben mit ihrem Song "Medicopter Mainz17" samt Musikvideo einen Internethit gelandet.
Jakob Stein (vorne) zeigt und seine Kommilitonen zeigen am 18.07.2017 in Mainz (Rheinland-Pfalz) die Choreographie zum ihrem Party-Lied. Die Medizinstudenten der Universität Mainz haben mit ihrem Song "Medicopter Mainz17" samt Musikvideo einen Internethit gelandet. © dpa
19.07.2017

rausgefischt: Medizinstudenten landen mit "Medicopter Mainz17" viralen Hit

Mainz (dpa) - Medizinstudenten der Universität Mainz haben mit einem selbst geschriebenen Party-Lied samt Musikvideo einen Internet-Hit gelandet. Der Song «Medicopter Mainz17» ist beim Musikstreaming-Dienst Spotify einer der meistgeteilten Songs in Deutschland.

Beim Video-Portal YouTube hat der Clip bis Mittwoch etwa 750 000 Aufrufe. In dem Musikvideo lassen die Studenten in weißen Arztkitteln und knallgelben T-Shirts auf dem Marktplatz am Mainzer Dom und vor dem Fastnachtsbrunnen die Hüften kreisen. Zu den Zeilen «Ich intubier-bier-bier» stoßen sie am Mainzer Rheinufer an.

Rund 50 Studenten aus unterschiedlichen Semestern hätten am Videodreh teilgenommen, berichtet Valentin Krieg, einer der Initiatoren. Gemeinsam mit vier anderen Studenten habe er sich um Video, Musik, Text und Choreographie gekümmert. Der Dreh selbst sei aus Zeitgründen recht spontan gewesen - «zum Nachtanzen und Spaßhaben hat das Video dann aber doch gereicht», sagt Krieg.

Mit ihrer Persiflage auf die TV-Serie «Medicopter 117» haben Krieg und seine Kommilitonen im Juni am Videowettbewerb der «Medimeisterschaften 2017» teilgenommen. Das Festival auf dem Flugplatz Obermehler in Thüringen ähnelt den amerikanischen Spring-Break-Partys. Dort hat es für die Mainzer und ihr Video für die Bronzemedaille gereicht. Dass das Video im Internet so gut ankommt, überrascht Krieg. Auch das Interesse der Medien sei groß - «ein richtiger Mediencopter, wenn man so will».