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Rettungsfahrzeuge stehen vor dem Freibad in Kulmbach (Oberfranken), in dem Ammoniak ausgetreten ist.
Rettungsfahrzeuge stehen vor dem Freibad in Kulmbach (Oberfranken), in dem Ammoniak ausgetreten ist.
23.06.2008

Ammoniak in Freibad: Explosion ausgeschlossen

Kulmbach (dpa) - Nach dem Austritt von Ammoniakgas im Kulmbacher Freibad schließen Experten eine Explosion als Unfallursache aus. Grund für das Austreten des Gases sei ein technischer Defekt gewesen, teilte die Polizei in Bayreuth am Montag mit. Nach der genauen Ursache werde weiter gesucht.

Nach Angaben der Behörde war das Gas reguliert über eine Ableitung am Dach des Anlagengebäudes entwichen. Die Feuerwehr habe den Gasaustritt nach wenigen Minuten gestoppt. Weil sich das für die benachbarte Kunsteisbahn benötigte Ammoniak mit der Luft vermischte und die Gaskonzentration somit niedrig gewesen sei, seien die Anwohner zu keiner Zeit gefährdet gewesen.

Nach dem Unfall am Sonntagnachmittag waren 25 Menschen in Krankenhäuser gebracht worden, unter ihnen auch ein Baby. Bis auf vier Badegäste, die zur Beobachtung über Nacht in den Kliniken bleiben mussten, konnten alle anderen noch am Sonntag wieder nach Hause gehen.