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Nach dem Auftakt mit den Chefunterhändlern Barnier und Davis ringen Experten in Arbeitsgruppen um Details des Austritts.
Nach dem Auftakt mit den Chefunterhändlern Barnier und Davis ringen Experten in Arbeitsgruppen um Details des Austritts. Foto: Matt Dunham
17.07.2017

Brexit-Verhandlungen gehen in die zweite Runde

Brüssel (dpa) - Die Europäische Union und Großbritannien beginnen am heute die zweite Runde ihrer Brexit-Verhandlungen. Erstmals geht es um konkrete inhaltliche Fragen zum EU-Austritt des Vereinigten Königreichs, der für März 2019 geplant ist.Gesprochen wird unter anderem über die Zukunft der EU-Bürger in Großbritannien und der Briten in der EU sowie über finanziellen Forderungen der EU an London und die künftige EU-Grenze zu Nordirland. Nach dem Auftakt mit den Chefunterhändlern Michel Barnier und David Davis ringen Experten bis Donnerstag in Arbeitsgruppen um Details.

Begonnen hatten die Gespräche am 19. Juni. Ziel ist ein Abkommen mit den Bedingungen des Austritts und Eckpunkten für künftige Beziehungen. Im Juni 2016 hatte sich eine Mehrheit der britischen Wähler dafür ausgesprochen, die EU nach mehr als 40 Jahren zu verlassen. Ziel ist es, wirtschaftliche Geschicke und Zuwanderung stärker selbst zu bestimmen.