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Ein Afghane brachte in Arnschwang einen fünfjährigen Jungen aus Russland in seine Gewalt und verletzte ihn tödlich. Die herbeigerufenen Beamten schossen auf den Afghanen und trafen ihn tödlich.
Ein Afghane brachte in Arnschwang einen fünfjährigen Jungen aus Russland in seine Gewalt und verletzte ihn tödlich. Die herbeigerufenen Beamten schossen auf den Afghanen und trafen ihn tödlich. © Symbolbild: dpa
03.06.2017

Drama in Asylunterkunft: Geiselnehmer und Fünfjähriger sterben

Arnschwang. Bei einem dramatischen Zwischenfall in einem Asylbewerberheim in der Nähe von Regensburg hat es am Samstag zwei Tote gegeben. Die Polizei bestätigte am Abend Medienberichte. Ein 41 Jahre alter Mann aus Afghanistan brachte einen fünfjährigen Jungen aus Russland in seine Gewalt und verletzte ihn tödlich.

Der Täter fügte auch der Mutter des Kindes schwere Verletzungen zu. Die herbeigerufenen Beamten schossen auf den Afghanen. Sie trafen ihn tödlich. Der Fünfjährige und der 41-Jährige starben noch an Ort und Stelle. Die Mutter überlebte.

Der sechs Jahre alte Bruder des getöteten Kindes musste die Szene in einer Unterkunft in Arnschwang bei Cham miterleben und erlitt einen schweren Schock. Mehrere weitere Menschen - darunter einer der Polizisten - wurden wegen Schocks behandelt. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

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