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Der FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner imitiert eine Geste der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Foto: Tobias H
Der FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner imitiert eine Geste der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Foto: Tobias Hase;Michael Kappeler/Archiv
14.09.2017

Forscher halten schwarz-gelben Wahlsieg für wahrscheinlich

Berlin (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kann nach Berechnungen von Politikwissenschaftlern nach der Bundestagswahl voraussichtlich mit der FDP in einem schwarz-gelben Bündnis regieren.Für Schwarz-Gelb sei ein Zweitstimmenanteil von 49,4 Prozent zu erwarten, geht aus der Erhebung von Thomas Gschwend von der Universität Mannheim und Helmut Norpoth von der Uni Stony Brook in New York hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Auch eine Neuauflage der großen Koalition oder ein Jamaika-Bündnis von Union, FDP und Grünen seien rechnerisch möglich. Selbst Schwarz-Grün räumen die Forscher gute Chancen ein.

Umfrage-Institute hatten zuletzt neben einer großen Koalition nur einer Jamaika-Koalition eine stabile Mehrheit vorhergesagt. Dass Merkel einen komfortablen Wahlsieg mit unterschiedlichen Koalitionsoptionen erwarten darf, liegt laut den Wissenschaftlern vor allem an ihrer Popularität im Vergleich mit SPD-Herausforderer Martin Schulz.

Die Professoren nutzen für ihre Prognose eine eigene Formel, das sogenannte Kanzlermodell. Die Berechnung bezieht vor allem drei Faktoren ein: die Popularität der Amtsinhaberin oder des Amtsinhabers in Umfragen, den langfristigen Rückhalt der Parteien bei den vorherigen Bundestagswahlen sowie den «Abnutzungsprozess» des Amtsinhabers anhand der absolvierten Amtsperioden.

Mit Hilfe statistischer Verfahren berechnen Gschwend und Norpoth, wie das Zusammenwirken der drei Faktoren zu gewichten ist und wie sie sich auf die Stimmabgabe auswirken. Die Formel hatte vor 15 Jahren erstmals funktioniert, als sie entgegen den Umfragen die Wiederwahl von Rot-Grün unter Gerhard Schröder exakt vorhersagte. Es gab allerdings nach der Wahl 2005 auch Kritik an der Methode.

Dass Union und FDP gemeinsam regieren können, ist den Politologen zufolge zu 88 Prozent sicher. Die Forscher hatten ihre Ergebnisse bereits Anfang August veröffentlicht und nun mit aktuellen Beliebtheitswerten Merkels aktualisiert.

Der FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner imitiert eine Geste der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Foto: Tobias Hase;Michael Kappeler/Archiv

Tobias Hase;Michael Kappeler

Isis
14.09.2017
Forscher halten schwarz-gelben Wahlsieg für wahrscheinlich

Dieser selbstverliebte Gockel ist genauso unertraeglich wie die Pflaume, die schon 4 Jahre Zu lang am Ruder ist. Zum Verzweifeln. Uebrigens: seine Frau ist Dagmar ROSENFELD, die stellv. Chefredakteurin der WELT bzw. N24. Die sind ja momentan schwer am Graben bei manchen Leuten. mehr...

OB-Kandidat
14.09.2017
Forscher halten schwarz-gelben Wahlsieg für wahrscheinlich

Und ich hätte jetzt beinahe erwartet, dass man nun mit einer komplexen, streng auf Statistik beruhenden Berechnung herausgefunden, dass Frau Merkel die derzeit unbeliebteste Frau der Welt zu sein scheint. So kann man sich irren. Lang und hoch lebe die GRÖKAZ! mehr...

Schreiberling
17.09.2017
Forscher halten schwarz-gelben Wahlsieg für wahrscheinlich

Tja, das Forum hier scheint nicht gerade die Stimmung der Gesamtrepublik abzubilden. Es gibt eine Merkelhasserfraktion, die sich lautstark bemerkbar macht, aber eigentlich nichts anderes ist als in der Studentenrevolte die "kleine radikale Minderheit". mehr...

OB-Kandidat
17.09.2017
Forscher halten schwarz-gelben Wahlsieg für wahrscheinlich

Merkelhass ist nicht der richtige Begriff - "Merkelversteher" wäre mir lieber. Ich denke, dass viele Leute einfach nicht begreifen, was Frau Merkel eigentlich macht, und was ihr Plan ist, sie einfach nicht richtig verstehen. Dabei macht sie daraus überhaupt kein Geheimnis: „Wo immer Strafen verschärft werden müssten, werden wir das tun, um den Opfern zu helfen und die Menschen vor Straftaten zu schützen.“ A.Merkel 13.09.2017 Es geht also darum Gesetzte zu schaffen, die der ...... mehr...