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Juso-Chef: Kevin Kühnert: «Gerade für die jüngere Generation geht es um alles in Europa - darum, ob die Welt, in die wir
Juso-Chef: Kevin Kühnert: «Gerade für die jüngere Generation geht es um alles in Europa - darum, ob die Welt, in die wir geboren wurden, noch erhalten bleibt.» Foto: Kay Nietfeld
06.04.2019

Kühnert: «Für jüngere Generation geht es um alles in Europa»

Berlin (dpa) - Juso-Chef Kevin Kühnert erwartet eine steigende Wahlbeteiligung bei der bevorstehenden Europawahl und eine Mobilisierung gerade junger Leute.«Gerade für die jüngere Generation geht es um alles in Europa - darum, ob die Welt, in die wir geboren wurden, noch erhalten bleibt», sagte Kühnert anlässlich einer Jugendkonferenz der Jusos in Berlin der Deutschen Presse-Agentur. «Der Brexit hat gezeigt, dass es manchmal schwer genug ist, sich als jüngere Generation politisch zu behaupten.» Es gehe auch um Chancengleichheit für die Jüngeren.

«Ich erwarte einen deutlichen Anstieg bei der Wahlbeteiligung», sagte Kühnert. Beim letzten Urnengang 2014 lag die Wahlbeteiligung in Deutschland bei 48,1 Prozent. Kühnert sagte: «Es geht darum, ob Pro-Europäer stark werden oder Nationalisten.» Zur Abstimmung am 26. Mai stehe, ob Europa gerechter gemacht oder abgewickelt werde.

Für die SPD seien neben Frauen und städtischem Publikum junge Menschen eine Gruppe mit großem Potenzial. «Da können wir richtig was reißen», so der Juso-Vorsitzende. «Insofern tragen wir als Jusos eine wesentliche Verantwortung für den Wahlkampf der SPD. Wir wollen in dieser Zielgruppe die Botschaften setzen.» Erstmals seien mit seiner Stellvertreterin Delara Burkhardt auf Platz fünf und Tiemo Wölken auf Platz zwölf zwei Jusos auf vorderen Listenplätzen im Rennen.

«Es wird viel über Jugendbeteiligung geredet», sagte Kühnert. Die Jusos wollten nun ein Signal setzen, dass junge Menschen in der Politik Verantwortung übernehmen. «Wir wollen jungen Menschen eine Vertretung im Parlament geben, anstatt nur freundlich zu bitten, dass die Älteren uns gelegentlich zuhören.»

Überfällig ist aus Sicht Kühnerts eine Herabsetzung des Wahlalters auf 16. «Und zwar nicht nur, weil im Moment so viele junge Leute auf die Straße gehen», unterstrich er. «Das Wahlrecht ist keine Belohnung, sondern ein Grundrecht.» Diejenigen, die jungen Menschen keine Stimme geben wollten, seien in der Pflicht, das zu begründen. «Und außer, dass man vieles andere auch erst mit 18 darf, habe ich nicht viel dazu gehört.»

Zugleich wandte sich Kühnert gegen Vereinnahmungsversuche der «Fridays for Future»-Bewegung, bei der jeden Freitag in vielen Städten Schüler für mehr Klimaschutz auf die Straße gehen. «Bei den Reaktionen auf "Fridays for future" stört mich am meisten das altväterliche Gehabe, dass das gut sei, wenn sich junge Leute politisch engagieren», sagte er. «Die gehen aber nicht auf die Straße, um Fleißbienchen im Muttiheft zu bekommen für besonderes politisches Engagement, sondern weil sie etwas stört.» Die jungen Demonstranten wollten politische Taten sehen und keine warmen Worte hören.

Gespräche zwischen Jusos und jungen Aktivisten liefen - «im Hintergrund, nicht in der Öffentlichkeit», wie Kühnert betonte. Auch Meinungsverschiedenheiten würden ausgetragen.

Dabei maß Kühnert der «Fridays for future»-Bewegung eine konkrete politische Rolle zu. «Es wird eine starke Bewegung brauchen, wenn es in diesem Jahr in der Koalition um das Klimaschutzgesetz geht», sagte der Juso-Chef. So ein Gesetz solle rechtswirksam beschlossen werden, wie es im Koalitionsvertrag auch stehe. «Und wir wollen damit unter Beweis stellen, dass wir die Botschaft dieser Bewegung verstanden haben: Mit dem Klima kann man nicht verhandeln.

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helmut
06.04.2019
Kühnert: «Für jüngere Generation geht es um alles in Europa»

Bei dieser Wahl geht es um alles. Ich habe noch keine Wahl erlebt bei der es nicht um alles geht. Weil diesen Schwachsinn alle von sich geben und auch alle mehr oder weniger Stimmen im EU Parlament haben bleibt alles beim Alten. Wenn jemand glaubt mit seiner Stimme eine bessere Politik zu wählen greift er mit Sicherheit nicht auf die SPD zurück. Auf diesen Schwätzer schon einmal gar nicht. mehr...

Störtebeker
07.04.2019
Kühnert: «Für jüngere Generation geht es um alles in Europa»

Bei der letzten Umfrage von INSA in Sachsen liegt die SPD momentan bei 9%. mehr...

Demagoga
08.04.2019
Kühnert: «Für jüngere Generation geht es um alles in Europa»

Kann sein, doch ich schwenke gerade von der CDU um auf die SPD und teile der Linken - die CDU in Pforzheim ist mir einfach der FDP und Teilen der Freien Wähler zu angeglichen. Auch graust mir seit der Zustimmung zu Ten Brinke vor den Grünen. Hier wird längst nicht mehr für die Mehrheit der Pforzheimer Bürger Politik gemacht, sondern ausschließlich für das vermögende Klientel und natürlich lässt hier auch keiner die eigene Karriere aus den Augen. Man will selbst gute Geschäfte machen oder ...... mehr...

Störtebeker
08.04.2019
Kühnert: «Für jüngere Generation geht es um alles in Europa»

Leider ist die SPD schon lange nicht mehr die Partei der kleinen Leute, weil das dortige Führungspersonal in der Regel nicht auf ein langjähriges Berufsleben zurück blicken kann. Zu wichtigen Themen wie die ungeregelte Massenzuwanderung in die Sozialsysteme, die hohen Abgaben und Steuern, hohe Strompreise, keine Zinsen für das Ersparte, längst fällige Abschaffung des Soli, Gebührenschraube bei den Kommunen, hohe Zuzahlungen bei Medikamenten, hohe Mieten usw. hört man von den Genossen ...... mehr...