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US-Präsident Donald Trump während eines Treffen der National Governors Association im Weißen Haus in Washington (USA). F
US-Präsident Donald Trump während eines Treffen der National Governors Association im Weißen Haus in Washington (USA). Foto: Evan Vucci
28.02.2017

Pentagon übergibt Weißem Haus Plan zum Kampf gegen IS

Washington (dpa) - US-Verteidigungsminister James Mattis hat dem Weißen Haus einen Plan zur Bekämpfung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorgelegt. Das bestätigte Pentagon-Sprecher Jeff Davis in Washington.Mattis unterrichtete noch am selben Tag das sogenannte Principals Committee des Nationalen Sicherheitsrates - eine Art Komitee der Behördenleiter - über seine Vorschläge. Dennoch hat der Plan offenbar vorläufigen Charakter. Der Sender CNN berichtet, ein endgültiger Plan werde innerhalb von einem Jahr vorgelegt werden.

Präsident Donald Trump hatte Mattis im Januar damit beauftragt, innerhalb von 30 Tagen eine neue Strategie für den Kampf gegen den IS vorzulegen. Der Republikaner hatte im Wahlkampf versprochen, er werde die Terrormiliz «komplett zerstören». Seinen Vorgänger Barack Obama hatte er immer wieder für dessen Vorgehen kritisiert. An der grundlegenden Strategie scheint das US-Militär aber nach ersten Erkenntnissen nicht viel ändern zu wollen.

Nach einem Bericht des US-Senders CBS unter Berufung auf Experten könnte sich die Zahl der US-Soldaten in Syrien künftig deutlich erhöhen. Derzeit sind rund 500 US-Soldaten auf syrischem Boden vor allem als Berater und Ausbilder im Einsatz. Der vorgelegte Plan solle als Gesprächsgrundlage für Diskussionen zwischen dem Pentagon und dem Sicherheitsberater von Präsident Donald Trump dienen. Es handele sich um einen breit angelegten Ansatz, der nicht nur Syrien und den Irak umfasse und auch nicht ausschließlich auf militärische Maßnahmen setze.

Die USA führen den Kampf gegen die Terrormiliz an der Spitze einer Koalition westlicher und arabischer Staaten an. Seit September 2014 fliegt das Bündnis Luftangriffe auf den IS in Syrien und dem Irak. In beiden Ländern sind zudem amerikanische Spezialkräfte im Einsatz.