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Der 21-jährige Angeklagte aus den Niederlanden wartet im Gerichtssaal auf den Beginn der Verhandlung. Foto: Axel Heimken
Der 21-jährige Angeklagte aus den Niederlanden wartet im Gerichtssaal auf den Beginn der Verhandlung. Foto: Axel Heimken
28.08.2017

Prozess zu G20-Krawallen: Zwei Jahre und sieben Monate Haft

Hamburg (dpa) - Im ersten Prozess rund um die G20-Krawalle hat das Amtsgericht Hamburg einen 21-Jährigen zu zwei Jahren und sieben Monaten Haft verurteilt.Der Niederländer wurde des schweren Landfriedensbruchs, der gefährlichen Körperverletzung, des besonders schweren Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands schuldig gesprochen. Nach Überzeugung des Richters hatte er am späten Abend des 6. Juli bei Krawallen im Hamburger Schanzenviertel zwei Flaschen auf einen Polizeibeamten geworfen. Seiner Festnahme hatte er sich widersetzt, indem er eine sogenannte Embryonalhaltung annahm und seine Muskeln anspannte.

Die Staatsanwältin hatte ein Jahr und neun Monate gefordert, die Verteidigerin Freispruch. Die rund 40 Zuschauer reagierten geschockt auf das Urteil. Es war der erste Prozess im Zusammenhang mit den G20-Krawallen Anfang Juli in Hamburg.

Der 21-jährige Angeklagte aus den Niederlanden wartet im Gerichtssaal auf den Beginn der Verhandlung. Foto: Axel Heimken

Axel Heimken

Rund 20 Demonstranten stehen und sitzen vor dem Strafjustizgebäude in Hamburg. Foto: Christophe Gateau

Christophe Gateau

Im Amtsgericht ist viel los. Foto: Axel Heimken

Axel Heimken

Die Demonstration «Welcome to Hell» war von Sprechern des linksautonomen Zentrums Rote Flora angemeldet worden und kurz nach Beginn gewaltsam eskaliert. Foto: Boris Roessler/Archiv

Boris Roessler

Der Gipfel der wichtigen Industrie- und Schwellenländer am 7. und 8. Juli war von schweren Ausschreitungen mit Hunderten Verletzten überschattet worden. Foto: Markus Scholz/Archiv

Markus Scholz