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NSU-Prozess

Schweigt bislang eisern: Beate Zschäpe (links), Angeklagte im NSU-Prozess.
Weltweit

Nazikiller-Prozess: NSU-Kontaktmann Carsten S. hielt nach Ausstieg still

Der NSU-Angeklagte Carsten S. hat auch nach seinem Ausstieg die untergetauchten Terroristen gedeckt. «Für mich war klar, dass ich nichts sage», sagte S. am Dienstag vor dem Oberlandesgericht München. Das habe er auch mit dem Mitangeklagten Ralf Wohlleben besprochen, als er sich im Jahr 2000 aus der rechten Szene löste. Der ehemalige NPD-Funktionär Wohlleben hatte Carsten S. nach dem Untertauchen der drei Neonazis Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe zu seinem Mittelsmann gemacht. ... mehr

Die Angeklagte Beate Zschäpe wird in München (Bayern) in den Verhandlungssaal für den NSU-Prozess im Oberlandesgericht geführt. Bis der Prozess so richtig in Gang kommt, wird wohl noch eine Flut an Anträgen diskutiert werden müssen.
Weltweit

Anklage im NSU-Prozess: «Eingeschworenes Tötungskommando»

München. Heimtücke und «hinrichtungsgleiche» Morde: Am zweiten Tag des NSU-Prozesses hat die Bundesanwaltschaft nach stundenlangem juristischem Gezerre ihre Anklage mit drastischen Tatbeschreibungen verlesen. Aus rechtsextremistischen Motiven sollen die Terroristen des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) demnach zehn ihnen völlig unbekannte Menschen ermordet haben. ... mehr

Im Gerichtssaal des NSU-Prozess hängt das Heilige Kreuz als Symbol des Christentums. Ein türkischer Abgeordneter will es aus dem Saal entfernen lassen.
Weltweit

NSU-Prozess: Türkischen Abgeordneten stört Kreuz

Deutsche Politiker und die katholische Bischofskonferenz haben sich gegen die Forderung eines türkischen Abgeordneten gewandt, das Kreuz im Gerichtssaal des NSU-Prozesses zu entfernen. "Das Kreuz gehört dahin, wo es hängt: in den Gerichtssaal", sagte der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, laut der “Bild"-Zeitung (Mittwoch). ... mehr

Die PZ darf aus dem NSU-Prozess berichten.
Pforzheim

Die PZ darf aus dem NSU-Prozess berichten

Nur acht inländische Printmedien dürfen mit einem ständigen Sitzplatz vom NSU-Prozess berichten. Die „Pforzheimer Zeitung“ ist dabei und wird live berichten. Andere Zeitungen, die einen ständigen Sitzplatz ergattert haben sind BILD, Allgäuer Zeitung, Passauer Neue Presse, Sächsische Zeitung, Oberhessische Presse Marburg, Stuttgarter Zeitung, Lübecker Nachrichten. ... mehr

Unser Archivbild zeigt Mitglieder der "Rebel Brigade Knights" des Ku-Klux-Klan bei einer Zeremonie in Martinsville/USA. Zwei Polizisten aus Baden-Württemberg hatten Verbindungen zum rassistischen Ku-Klux-Klan gehabt. Der NSU-Ausschuss will wissen, ob sie auch mit der Neonazi-Terrorgruppe NSU und dem Mord an der Heilbronner Polizistin zu tun gehabt haben.
Baden-Württemberg

NSU-Ausschuss kritisiert Ermittlungen zu Neonazis und Ku-Klux-Klan im Südwesten

Die Ermittlungsarbeit der baden-württembergischen Sicherheitsbehörden im Fall der rechtsextremen Terrorzelle NSU stößt im Neonazi-Untersuchungsausschuss des Bundestages auf Kritik. Der Grünen-Obmann Wolfgang Wieland sagte am Donnerstag in Berlin, er sei tief enttäuscht von den bisherigen Ermittlungsergebnissen. «Baden-Württemberg ist noch mit der weißeste Fleck auf der Landkarte unserer Untersuchung.» ... mehr

Weltweit

Spuren aus NSU-Ermittlungen führen in Berliner Rocker-Szene

Berlin (dpa) - In der NSU-Affäre führen nun auch Hinweise ins Berliner Rocker-Milieu. Wie die Nachrichtenagentur dpa am Freitag aus Sicherheitskreisen erfuhr, wurden nach einer Schießerei vor dem Clubhaus der Bandidos im Stadtteil Wedding am 5. Juli DNA-Spuren gefunden, die teilweise Übereinstimmungen mit DNA-Spuren aus dem letzten Versteck des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) in Zwickau aufweisen. Dies berichtet auch «Spiegel Online». Die Berliner Polizei wollte sich auf Anfrage nicht äußern und verwies auf die Staatsanwaltschaft. ... mehr

Politik

Dönerbuden-Morde: Wer hat versagt?

Jahrelang haben sie geraubt, gemordet, gebombt. Haben in ganz Deutschland Anschläge auf Dönerbuden verübt – und niemand kam ihnen auf die Spur. Eigentlich unglaublich. Vor allem, dass der rechtsextremen Spur nicht konsequent nachgegangen wurde, erstaunt Emine Akyüz. Die stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Pforzheim sagt: „Ich will jetzt niemandem etwas unterstellen, aber ich denke, man hätte früher in diese Richtung ermitteln sollen. Es ist ja kein einziger Deutscher unter den Opfern.“ ... mehr