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28.03.2010

13 Schülerbands rocken das Kupferdächle

PFORZHEIM. Zwei Tage lang Pop, Rock, Punk, Reggae, Metal, dazwischen ein Mix aus diesem und jenem und das alles laut und bunt in Szene gesetzt – viel hat nicht gefehlt beim 14. Internationalen Schülerbandfestival im Kupferdächle. Die junge Musikszene in der Region Nordschwarzwald hat sich hier nicht nur recht lebendig und vielseitig, sondern auch bei der Qualität der eigenen Stücke schon sehr eindrucksvoll präsentiert.

Bildergalerie: Schülerband-Festival im Kupferdächle - Teil 2

Am Freitag heizten im großen Saal die ersten sechs Bands vor rund 250 Besuchern schon mächtig ein. Bei den drei Jungs von der Pop-Rock-Akustik-Band „The Gently Tunes“ gab es beim Publikum schließlich kein Halten mehr. „Der Raum wurde immer voller und voller. Es war ein unglaubliches Gefühl, so viele Leute mit der eigenen Musik zu erreichen und zu begeistern“, freute sich Rouven Sadler, Sänger und Gitarrist der Band.

Bildergalerie: Schülerband-Festival im Kupferdächle - Teil 1

Am Samstagabend ging das Spektakel dann in die zweite und entscheidende Runde. Nachdem weitere sechs Nachwuchsbands die Bühne rockten, bietet kurz vor der Preisverleihung die Band „Niceness“ den krönenden musikalischen Abschluss. Mit energiegeladenem Reggae lassen die Jungs aus Polen noch einmal jedes Tanzbein schwingen.

So locker eingestimmt verkündet die Jury die Siegerbands. Drei Förderpreise und ein Sonderpreis wurde von der Jury vergeben. Die Metal-Rocker von „Taimithara“ überzeugten die Jury in der Kategorie „beste Liveperformance“ und dürfen sich auf ein weiteres Konzert im Kupferdächle freuen. Für „Adapter 2.0“ stehen zwei Tage die Türen im Studio offen. Die Schüler aus Königsbach-Stein glänzten vor allem im Zusammenspiel.

Mit der besten Eigenkompositionen punktete „First Incentive“, die somit in das Finale des Nordschwarzwaldcontest einziehen. Dieses wird am 13. Mai im Kulturhaus Osterfeld stattfinden. Für den Gewinner des Sonderpreises konnte sich die Jury nicht zwischen „The Gently Tunes“ und „Let's rock“ entscheiden. Welche der beiden Bands in einem 90-minütigen Spielfilm mitwirken darf, wird der Karlsruher Filmregisseur erst noch persönlich entscheiden. Alexander Bambach