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Auf den Kanälen der Pforzheimer Zeitung ging es rund beim Thema Finanzen.
Auf den Kanälen der Pforzheimer Zeitung ging es rund beim Thema Finanzen. © Pixabay
07.02.2018

14 Millionen für Investionen in Pforzheim – was sagt die Netzgemeinde?

Pforzheim. Die Goldstadt hat im Jahr 2017 mehr Geld eingenommen und dafür weniger ausgegeben – in Summe sind das stolze 14,7 Millionen Euro, die für zusätzliche Investitionen übrig sind. PZ-news hat bei seinen Followern auf Facebook, Instagram und Snapchat nachgefragt, wie sie das Geld einsetzen würden.

Sowohl bei den jüngeren Nutzern auf Snapchat, als auch auf Instagram und Facebook sind sich die Kommentatoren in einem Punkt einig: Das Geld sollte der Öffentlichkeit zu Gute kommen. Die meisten schlagen vor, die Bäderkrise abzuwenden und das Geld beispielsweise in das marode Emma-Jaeger-Bad zu stecken. "Das Emma sanieren" oder gar "Abreißen und neu bauen" fordern einige. "Ich würde auf jeden Fall mal ein schönes und auch sehr großes Hallenbad mit Rutschen, Wellnessbereiche und vielem mehr errichten", schlägt ein Instagrammer vor.

Mindestens genauso oft werden in den Sozialen Medien Stimmen laut, das Geld in Schulen und Kitas zu stecken. "Da ich selbst in einer Kita arbeite, fände ich das sehr wichtig. Sehr viele Sachen, die die Kinder brauchen, kann die Kita sich nicht leisten – zum Beispiel Möbel oder Sonstiges", schreibt eine Userin auf Instagram. "14,5 Millionen mehr als erwartet? Die Hälfte ins Emma und die andere Hälfte in Schulen und Kitas", zeigt sich ein Kommentator auf Facebook diplomatisch. Ähnlich sieht es ein Snapchat-Nutzer: "Ich denke, die Stadt sollte in die Innenstadt investieren, aber auch in die Bildung und in Bäder wie das Emma. Das ist so alt, man sollte es abreißen und neu bauen – ähnlich wie das Hilda Gymnasium vor einigen Jahren." Auf Facebook haben einige den selben Einfall: "Wie wäre es mal wenn mehr für die Kinder getan wird?", beschwert sich dort ein PZ-Leser.

Auch einen anderen Aspekt führen die Social-Media-User auf: "Eishalle nicht vergessen!", moniert ein Pforzheimer. Denn die St. Maur-Halle soll verkauft werden. Das stößt vielen Lesern auf Snapchat sauer auf. Dort würden zahlreiche junge Leute das Geld verwenden, um die Eishalle zu erhalten und dem Eissport in Pforzheim die Zukunft zu sichern.

Das Thema Sicherheit kommt ebenfalls nicht zu kurz. "Ich finde, man sollte das Geld so investieren, dass Pforzheim sicherer wird. Viele Jugendliche Mädels haben Angst am Bahnhof oder in verschiedenen Gegenden in Pforzheim", erklärt eine junge Nutzerin auf Snapchat. Auf Instagram wird zudem der Ruf nach mehr Videoüberwachung in der City laut – just in der Woche, in welcher die neuen Kameras in der Bahnhofsunterführung installiert werden.

Andere wiederum erlauben sich einen Spaß oder sehen die aktuelle Entwicklung sarkastisch: "Man könnte das Geld vermehren, wenn man es in riskante Wertpapiergeschäfte investiert", scherzt ein Facebooknutzer und spielt damit auf die Derivate-Problematik an. Auf Snapchat wünscht sich eine Nutzerin sogar, dass man von dem Geld doch eine Starbucks-Filiale in der Goldstadt eröffnen könne – und erntet daraufhin große Zustimmung der Community.

Zum ursprünglichen Artikel: Pforzheim hat doch noch Geld: Stadt nimmt mehr ein und gibt weniger aus

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