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17-Jähriger baut betrunken Unfall und flüchtet
17-Jähriger baut betrunken Unfall und flüchtet © Polizei
16.02.2012

17-Jähriger baut betrunken Unfall und flüchtet

Pforzheim. Ein 17 Jahre alter Autofahrer hat nach Polizeiangaben am Donnerstagmorgen die Polizei auf Trab gehalten. Erst baute er betrunken einen Unfall, bei dem eine Frau verletzt wurde. Dann flüchtete er, bis sein Fahrzeug zu brennen begann und er es stehen lassen musste.

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag gegen 11 Uhr in der Wurmberger Straße in Pforzheim.

Der 17-Jährige war auf der Wurmberger Straße aus Richtung Autobahnausfahrt Pforzheim-Süd kommend in Richtung Pforzheim mit einem Opel unterwegs, als er bei der Einmündung ins Altgefäll mit großer Wucht auf eine 43-jährige Mercedes-Benz-Fahrerin auffuhr. Die Pkw-Fahrerin wartete aufgrund eines Rotlichts schon längere Zeit an der Ampel. Der Aufprall war so heftig, dass das stehende Fahrzeug sieben Meter in die Kreuzung hinein geschoben wurde. Der 17-jährige Opel-Fahrer, der im Besitz einer Prüfbescheinigung zum „Begleitenden Fahren ab 17 Jahren“ war, kümmerte sich nicht um den Unfall, sondern setzte seine Fahrt in Richtung Pforzheim fort, obwohl seine Fahrzeugfront total beschädigt war.

Die Mercedes-Fahrerin konnte das Kennzeichen des Pkw ablesen, so dass der Fahrzeughalter festgestellt werden konnte. Die Frau musste mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Ihr Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste mit einem entstandenen Sachschaden von etwa 6000 Euro abgeschleppt werden.

Durch die Schäden, die der Opel des 17-Jährigen durch den Unfall erlitten hatte, begann das Fahrzeug im Bereich Dillweißenstein zu brennen und musste von dem Jugendlichen stehen gelassen werden. Beim Eintreffen der Hilfskräfte konnte der Jugendliche vor Ort festgestellt werden, der vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der Schaden an dem Opel wird auf etwa 2500 Euro geschätzt.

Ein anschließend durchgeführter Alkoholtest beim Unfallverursacher ergab einen Wert von etwa 1,6 Promille. Der Jugendliche wurde daraufhin auf die Dienststelle der Verkehrspolizei gebracht, wo ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnommen wurde.

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