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Oberbürgermeister Gert Hager (links) und Jubiläumskoordinator Gerhard Baral berichten am Redaktionstisch von ihren Plänen. Foto: Seibel
Oberbürgermeister Gert Hager (links) und Jubiläumskoordinator Gerhard Baral berichten am Redaktionstisch von ihren Plänen. Foto: Seibel
Oberbürgermeister Gert Hager, PZ-Chefredakteur Magnus Schlecht, Jubiläumskoordinator Gerhard Baral und PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer (stehend, von links) werfen bei Lothar Neff einen Blick in die Redaktion.  Foto: Seibel
Oberbürgermeister Gert Hager, PZ-Chefredakteur Magnus Schlecht, Jubiläumskoordinator Gerhard Baral und PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer (stehend, von links) werfen bei Lothar Neff einen Blick in die Redaktion. Foto: Seibel
16.09.2016

250 Jahre Schmuck in Pforzheim: „Das Jubiläum ist ein Anfang“

Pforzheim. Das erste Jubiläumsmagazin ist fertig, das Programm umfangreich und die Unterstützerränge gut gefüllt: Die Arbeiten für die Feierlichkeiten zu 250 Jahren Schmuck, Uhren und Design in Pforzheim laufen auf Hochtouren. Bei einem Besuch in der PZ-Redaktion haben Oberbürgermeister Gert Hager und Koordinator Gerhard Baral darüber gesprochen, wo die Chancen und Probleme liegen und warum ihnen das Ganze so wichtig ist.

Was ist das Ziel des Jubiläums?

„Eine Botschaft nach innen und nach außen“ soll das Jahr 2017 werden, sagt Oberbürgermeister Gert Hager. „Wir feiern das Jubiläum nicht, um irgendein Fest zu machen. Das gehört dazu, aber wir wollen damit auch zeigen, was die Goldstadt ist – aus der Vergangenheit kommend, über das Heute bis zu der Frage, wo sie in Zukunft hingehen soll.“ Er habe immer gesagt, „ich mache das nicht als Festonkel“, sagt Gesamtkoordinator Gerhard Baral: „Es wird ein nachhaltiges Konzept geben.“

Ist das Ganze in der jetzigen Lage überhaupt angemessen?

„Ich nehme das Thema unheimlich ernst. Das ist gerade eine ganz schwierige Situation“, sagt Baral über die Haushaltslage. „Aber schauen wir uns den städtischen Haushalt an. Er hat ein Volumen von mehr als 500 Millionen Euro im Jahr. 25 bis 30 Millionen davon Kultur. Wir können das alles einsparen, dann ist aber alles weg, die Stadt ist weg.“ Dazu komme, dass sich durch die Gespräche bereits viele zuvor nicht zu erwartende Kontakte ergeben hätten. „Bei diesen Sponsoringaktionen und Fördergeldern haben wir auch Unternehmen und Menschen erreicht, die sich bisher nicht in dem Maße engagieren konnten oder wollten“, sagt Hager. „Ich habe 200 Gespräche geführt und viele Vorbehalte gehört“, sagt Baral. Es gebe viel Enttäuschung, sagt er mit Blick auf die Vergangenheit. Doch im Dialog hätte sich schon manches Problem lösen und Missverständnis klären lassen.

Hager bestätigt, dass aus seiner Sicht in der Vergangenheit viel verpasst wurde, betont aber die Bedeutung für die künftige Entwicklung. „Wir bringen die Dinge dann voran, wenn wir die Dinge vorwärts entwickeln, die Menschen mitnehmen. Wir mussten leider aktuell kulturelle und soziale Leistungen kürzen. Es ging nicht anders, das ist die Ist-Situation. Aber wenn wir dahin kommen wollen, das wieder zu ändern, müssen wir die Weichen jetzt stellen.“

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