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Erstmals in Pforzheim: Die Formation Compania von Tango Flores Mannheim. Foto: Jürgen Keller
Die gut gefüllte Tanzfläche veranlasste die Tänzer zu großer Rücksichtnahme. Foto: Jürgen Keller
12.08.2018

250 Tangofreunde bei Milonga im Innenhof des Reuchlinhauses

Pforzheim. Der TangoLoco, ältester Tangoverein Pforzheims mit seinen über 100 Mitgliedern, hat zum zweiten Mal zu einer Milonga in den Innenhof des Reuchlinhauses eingeladen. Über 250 Tanzbegeisterte aus ganz Baden-Württemberg machten das Schmuckmuseum zu einem Mekka für Tangofreunde.

„Tango versammelt immer mehr Menschen“, bekräftigt Hagar Hartung, die Pressesprecherin von Veranstalter TangoLoco. Organisiert wurde das Tanzspektakel von Vorstandsmitglied Barbara Berthold und ihrem Orga-Team. Die Schönheit des Tanzes passt geradezu ideal zum Schmuckmuseum, schwärmt Hartung , während der Vorsitzende Anshelm Berthold ergänzt, „dass Tangotanzen eine Kunstform ist und der andere Flair somit die ideale Ergänzung zum Reuchlinhaus ist“. Für den Pforzheimer Vorsitzenden hat Tanzen oberste Priorität, denn schließlich kann man in der Goldstadt in Sachen Tanzen auf eine lange Tradition zurückblicken.

Bildergalerie: TangoLoco veranstaltet Milonga im Reuchlinhaus-Innenhof

Mit Tango-Trainerin Mirari und Tanzlehrer Diego hat der Verein zwei Profis an Board, deren Passion der Tango ist. Durch die beiden Tanzlehrer habe sich das Niveau erheblich gesteigert, ergänzt Hartung augenzwinkernd. Die Milonga ist eine Tangoveranstaltung, auf welcher zu drei Rhythmen getanzt wird: Tango, Valz und Milonga, die sich durch den schnellen Rhythmus auszeichnet. Musik und Stimmung haben bei der Milonga ihren Ursprung in Spanien und wurden erst später in die Kolonialgebiete mitgenommen.

Ein Nicken fordert auf

„Der Reiz des Tangotanzens liegt in der Verbindung, ohne Worte in ganz enger Tanzhaltung etwas zu machen“, schwärmt Berthold, der mit seiner Frau seit zehn Jahren der Tangoleidenschaft erliegt. Aufgefordert wird durch Blickkontakt und Kopfnicken, wobei bei der Milonga nicht nur der Mann auffordert, sondern wie man im Innenhof des Reuchlinhauses durchaus erkennen konnte, dass auch schick gekleidete Frauen den einen oder anderen Herrn aufforderten, „denn wer will sich bei so einem Event schon die Beine in den Bauch sitzen?“

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