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Rund zwei Drittel des Derivate-Verlustes von über 55 Millionen Euro sind wieder auf das Konto der Stadt Pforzheim zurückerstattet worden.
Rund zwei Drittel des Derivate-Verlustes von über 55 Millionen Euro sind wieder auf das Konto der Stadt Pforzheim zurückerstattet worden. © Symbolbild: dpa
20.01.2015

28,1 Millionen Euro von J.P. Morgan an Stadt überwiesen

Pforzheim. Die Investmentbank J.P. Morgan hat die 28,1 Millionen Euro an die Stadt Pforzheim überwiesen, auf die sich beide Parteien als Schadensersatzzahlung für Verluste aus Zinsderivatgeschäften in einem Vergleich vor dem Landgericht Frankfurt Anfang Dezember geeinigt hatten.

„Das Geld ist heute Morgen auf unserem Girokonto angekommen“ so Stadtkämmerer Konrad Weber. „Grundsätzlich werden wir das Geld zur Vermeidung von Kreditaufnahmen bezhiehungsweise zum Ausgleich unseres Fehlbetrags im Haushalt einsetzen. Neue finanzielle Spielräume entstehen durch diese Zahlung nicht, aber der Anstieg der Verschuldung wird in dieser Höhe abgemildert“, sagt Weber weiter.

Der Vergleichsvorschlag vom Dezember sah vor, dass J.P. Morgan bis zum 31. Januar Zeit gehabt hätte, das Geld zu überweisen. Zusammen mit den ursprünglich geforderten 9,1 Millionen Euro Gewinnen aus Geschäften mit der Deutschen Bank, auf die J.P. Morgan keinen Anspruch mehr erhebt, hat die Stadt Pforzheim damit gut zwei Drittel ihrer ursprünglichen Schadenssumme von 55,9 Millionen erstattet bekommen. Den Prozess gegen J.P. Morgan hatte die Stadt Pforzheim wegen ihrer Derivate-Verluste in zweistelliger Millionenhöhe gegen die Bank angestrengt.

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