nach oben
23.02.2016

40-Jähriger fährt mit knapp vier Promille durch die Weststadt

Pforzheim. Mit annähernd vier Promille ist ein 40-jähriger Passat-Fahrer am helllichten Samstag durch die Pforzheimer Weststadt gefahren.

Der Mann torkelte gegen 13 Uhr zu seinem Auto in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße, wobei er bereits von Polizisten beobachtet wurde. Diese waren eigentlich mit einer Unfallaufnahme beschäftigt, verfolgten den sichtlich betrunken Mann aber, als er mit seinem Auto davon fuhr.

Als er dann auf der Dietlinger Straße angehalten wurde, schlug den Beamten bereits erheblicher Alkoholgeruch entgegen. Der Mann konnte sich aufgrund seiner Alkoholisierung auch kaum artikulieren und musste die Beamten zur Blutprobe begleiten. Seinen Führerschein hatte er nicht dabei. Ob er tatsächlich im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, muss noch geprüft werden.

Der Münchner Rechtsmediziner Prof. Wolfgang Keil erklärte vor einiger Zeit, die tödliche Konzentration Alkohol im Blut beginne bei 3,5 Promille bis über fünf Promille. Ihm sei der Fall eines Motorradfahrers bekannt, der mit 5,8 Promille in eine Kontrolle geraten sei. Bei diesem Mann habe es sich aber um einen schweren Alkoholiker gehandelt. Bei gemessenen höheren Werten habe es sich immer um verunreinigte Blutproben gehandelt.