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Pforzemer Mess

Bitte einsteigen! Vor der SWP-Bimmelbahn posieren Festwirt Stephan Platzer, der Chef des Schaustellerverbands, Artur Dingeldein, Streetworker Thomas Wendlberger, Social-Media-Experte Arno Täsch, Schausteller Dieter Seyfert, Marktmeister Marc Pfrommer und Schausteller Patrick Seyfert (von links). Meyer
Bitte einsteigen! Vor der SWP-Bimmelbahn posieren Festwirt Stephan Platzer, der Chef des Schaustellerverbands, Artur Dingeldein, Streetworker Thomas Wendlberger, Social-Media-Experte Arno Täsch, Schausteller Dieter Seyfert, Marktmeister Marc Pfrommer und Schausteller Patrick Seyfert (von links). Meyer
10.06.2019

528 Bewerbungen, 71 Schausteller, 43 Krämer: Was dieses Jahr auf der Pforzemer Mess geboten ist

Pforzheim. Diese Rechnung hat es in sich: Das städtische Marktamt hat aus 528 Bewerbungen 114 Betriebe – 71 Schausteller und 43 Krämer – ausgesucht, um ab Freitag, 14. Juni, insgesamt wohl wieder bis zu 300 000 Besuchern zehn Tage lang Spaß und Vergnügen zu bereiten. Eine Probefahrt in der SWP-Bimmelbahn führte beim Pressegespräch vor Augen, wie vielfältig das Programm der diesjährigen Mess ist. Nicht nur in etlichen neuen Fahrgeschäften geht es rund. Auch das Festzelt erlebt mehrere Premieren.

Der städtische Marktmeister Marc Pfrommer freut sich über den guten Fortschritt des Aufbaus: „Unser Baby bekommt ein Gesicht, das Herz der Mess fängt wieder an, zu schlagen.“ Höher schlagen dürften auch die Herzen der Freunde von Spiel- und Fahrspaß, wenn sie auf den Mess-Plan blicken. „Richtig schöne, aufregende Neuheiten“ sind laut Pfrommer darauf auszumachen. Dazu gehört die interaktive Bahn „Laser Pix“, die Gäste in ein gigantisches Computerspiel eintauchen lässt. Gerade bei Pforzheims Familienpublikum werde dies sicher zum Renner avancieren. „Black Out“ heißt das Überkopfkarussell, das Pfrommer einen „überdimensionalen Ventilator“ nennt. Entsprechend rasant geht es in den freischwingenden Gondeln in 22 Metern zu. Geister- und Achterbahn verbindet „Spuk“ mit zwei Türmen und einer Gesamthöhe von 15 Metern. Ins Rotieren können sich Mutige durch das Hoch-Rund-Fahrgeschäft „Take Off“ bringen lassen. Unterhaltung für die ganze Familie versprechen Wellenflug, Riesenrad, die Berg-und-Tal-Bahn „Happy Sailor“, die Wilde Maus oder das „XXL Lachhaus“. Das Marktamt habe sich viel Mühe gegeben, um einen „Mix aus Neuem und Altbekannten für Jung und Alt“ zusammenzustellen, sagt der Vorsitzende des Schaustellerverbands Pforzheim, Artur Dingeldein: „Jede Altersgruppe kommt auf ihre Kosten.

Das Festzelt heißt jetzt „Stephans Platzerl“, wurde eigens für Pforzheim von der Maulbronner Firma Zeltic aus Pagoden kreiert und wird von der Metzgerfamilie Platzer aus Königsbach-Stein bewirtschaftet. Jeden Tag gibt es einen Mittagstisch und unterschiedliche Mottos – von der „Italienischen Nacht“ und dem nahezu ausgebuchten Gourmetabend über die „Tag der Vereine“ und der „Nacht in Tracht“ bis zum „Firmen- und Handwerkertag“. Dass man mit dem Boxring Blau-Weiß nicht mehr auf einen Nenner kam und deshalb das Mess-Boxen entfällt, tue ihr „sehr leid“, sagt Martina Platzer. Stattdessen werde der letzte Mess-Sonntag im Zelt künftig jeweils unter eine wohltätige Maxime gestellt. In diesem Jahr werden Bewohner des Kinder- und Jugendheims Sperlingshof und deren Betreuer zum Essen eingeladen. „Eine sehr gute Haltung“, befindet Thomas Wendlberger, Fachbereichsleiter der Stadtjugendring Betriebs GmbH für Streetwork.

Eben Streetworker wie Wendlberger, die freitags und samstags am Abend ihre Runden drehen. Dies ist nur ein Baustein eines umfangreichen Präventionspakets.

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