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Zahlreiche Gäste erweisen dem Reuchlinhaus beim Festakt die Ehre. Sie erleben einen Kunstgenuss – nicht nur wegen der sie umgebenden Architektur, sondern auch wegen des virtuosen Spiels der Badischen Kammersolisten.  Foto: Meyer 

60 Jahre Reuchlinhaus: Ein Hoch auf dieses architektonische Glanzstück

Einen würdigen Auftakt zum Festwochenende „60 Jahre Reuchlinhaus“ haben am Freitagabend etliche Gäste in diesem architektonischen Glanzstück der Goldstadt erlebt. OB Peter Boch sprach von einer „Architektur-Ikone inmitten der grünen Oase, dem Stadtgarten“.

Der Museumsbau des Architekten Manfred Lehmbruck, dessen Tochter Christine Rotermund-Lehmbruck mit Familie anwesend war, verbinde Ästhetik und Funktion zu einem „aufsehenerregenden Gesamtkunstwerk im internationalen Stil“.

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Namhafter Besuch: die Tochter des Architekten Manfred Lehmbruch, Christine Rotermund-Lehmbruch, mit Ehemann Herman und Sohn Malte Rotermund. Foto: Meyer

Als Hort von Kunstverein, Museumscafé und Schmuckmuseum habe es hier viele spannende Projekte gegeben, auch bei der Ornamenta 1989. Eben auf die eindrücklichen baulichen Aspekte ging der Pforzheimer Architekt Jochen Abraham ein. Kulturbürgermeisterin Sibylle Schüssler stellte die internationale Strahlkraft heraus. Damit schreibe man „ein Stück europäische Design- und Architekturgeschichte“.

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Die Festredner haben in der ersten Reihe Platz genommen: Architekt Jochen Abraham, Kulturbürgermeisterin Sibylle Schüssler und Oberbürgermeister Peter Boch (von rechts). Foto: Meyer

Das Reuchlinhaus werde bei der Ornamenta 2024 eine „herausragende Rolle“ spielen. Die Badischen Kammersolisten umrahmten den Festakt. An diesem Wochenende gibt es hier Ausstellungen, Führungen und Aktionen, darunter am Sonntag ab 12 Uhr einen Kreativworkshop für Kinder. Die PZ wird ausführlich berichten.

Claudius Erb

Claudius Erb

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