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Wie gut Clownerie, Puppenspiel und Rap zusammenpassen, beweisen die internationalen Künstler des Projekts „Instant Acts“ am Kupferdächle. Foto: Seibel
Wie gut Clownerie, Puppenspiel und Rap zusammenpassen, beweisen die internationalen Künstler des Projekts „Instant Acts“ am Kupferdächle. Foto: Seibel
07.10.2015

600 Schüler singen, tanzen und jonglieren bei Jugendkulturtagen am „Kupferdächle“

Pforzheim. Aktueller könnte das Thema der zweiten Jugendkulturtage, die in dieser Woche im Jugendkulturtreff „Kupferdächle“ stattfinden, angesichts der Flüchtlingsdebatte nicht sein. Spielerisch setzen sich noch bis morgen insgesamt 600 Schüler in Workshops mit fremden Kulturen auseinander.

Kursleiter des Projekts „Instant Acts – gegen Gewalt und Rassismus“ sind Szenekünstler aus zehn Nationen wie Japan, Burkina Faso und dem Iran. Schüler können sich im Jonglieren, Rappen oder Puppenspielen versuchen. „Eine gemeinsame Bühnenshow der Künstler bildet dann den Abschluss des Tages“ so Til Dellers vom Verein Interkunst, der das Projekt koordiniert.

„Das Schöne ist, dass Kunst auch ohne gemeinsame Sprache funktioniert“, betonte Paul Taube, Leiter des „Kupferdächles“. „Das Projekt vermittelt, dass jeder Mensch etwas Cooles kann, egal woher er stammt.“ Vorausgegangen waren den „Instant Acts“ zwei Projekttage, die das „Kupferdächle“ mit Einblicken in Comiczeichnen, Fotografieren und DJing bestückte, um das Interesse der Jugendlichen an Kunst und Kultur zu wecken.

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