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© Symbolbild: dpa
03.07.2018

64-Jähriger schneidet Fahrschulauto und verursacht teuren Auffahrunfall

Pforzheim. Junge Fahranfänger tauchen in der Unfallstatistik überproportional häufig auf, junge Fahrschüler dagegen so gut wie nie. Und bei dem Unfall am Montagmittag gegen 12 Uhr auf der Habermehlstraße in Pforzheim wird die beteiligte Fahrschülerin auch nicht als Verursacherin geführt. Sie musste heftig aufs Bremspedal treten, weil sie von einem erfahrenen Autofahrer geschnitten wurde - mit schmerzhaften, teuren Folgen.

Auf der Höhe des Christoph-Bechtler-Wegs in Pforzheim wechselte ein 64-jähriger Autofahrer vom linken Fahrstreifen auf die Spur des Fahrschulfahrzeugs, sodass ein Zusammenprall lediglich durch die rasche Reaktion der Fahrschülerin, die eine Gefahrenbremsung einleitete, verhindert werden konnte. Ein nachfolgender 57 Jahre alter Mercedes-Fahrer erkannte die Situation jedoch zu spät und prallte aufs Fahrschulauto.

Dabei wurde die Fahrschülerin leicht verletzt. Der Sachschaden liegt beträgt rund 10.000 Euro.

Der ursprüngliche Verursacher des Unfalls hatte von dem Crash hinter ihm offensichtlich keine Kenntnis genommen und ist weitergefahren. Er wurde jedoch durch einen Zeugenhinweis ermittelt. Ob er den Vorfall überhaupt hätte bemerken können, wird derzeit durch das Verkehrskommissariat Pforzheim untersucht.