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Die Kläranlage hat über hundert Jahre bei der technischen Entwicklung Schritt gehalten: Ministerialrat Helmfried Meinel (Mitte) überbringt dem Ersten Bürgermeister Dirk Büscher (links) einen Förderbescheid für die Erweiterung. Werksleiter Thorsten Sudhof freut der Zuschuss in Höeh von 7,5 Millionen Euro. Foto: Meyer
Die Kläranlage hat über hundert Jahre bei der technischen Entwicklung Schritt gehalten: Ministerialrat Helmfried Meinel (Mitte) überbringt dem Ersten Bürgermeister Dirk Büscher (links) einen Förderbescheid für die Erweiterung. Werksleiter Thorsten Sudhof freut der Zuschuss in Höeh von 7,5 Millionen Euro. Foto: Meyer
19.06.2017

7,5 Millionen Euro Förderung für Kläranlage vom Land

In Baden-Württemberg sind bereits mehrere Kläranlagen mit dieser neuen Technik ausgerüstet worden. Durch die Förderung des Landes kann nun eine weitere der großen Kläranlagen die Spurenstoffe aus dem Abwasser entnehmen, was erhebliche positive Auswirkungen auf die nachfolgenden Gewässer haben wird.

Bereits seit 2012 hatte sich der Werkeausschuss mehrfach mit der Planung für die vierte Reinigungsstufe befasst. Letztlich wurde nach Prüfung verschiedener Verfahren die Entscheidung für ein innovatives Verfahren mit Pulveraktivkohle, Sedimentation und anschließender Tuchfiltration getroffen.

Seit Mai 2016 stand fest, dass beim Eigenbetrieb Stadtentwässerung Pforzheim eine entsprechende Anlage mit einem Gesamtaufwand von 11 Millionen Euro gebaut wird, wenn eine Förderung durch das Land erfolgt.

Zur offiziellen Übergabe der Zuschussbewilligung an Ersten Bürgermeister Dirk Büscher waren heute Helmfried Meinel vom Umweltministerium sowie die Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm in Pforzheim zu Gast.

„Wir freuen uns sehr, dass die Fördermittel nach Pforzheim fließen, um dieses bemerkenswerte Projekt umsetzen zu können“, so Erster Bürgermeister Dirk Büscher.

Es ist vorgesehen, das Gesamtprojekt nunmehr in die abschließende Ausführungsplanung zu bringen. Danach erfolgt die Ausschreibung der Bauarbeiten und der Maschinen- und Steuerungstechnik. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2020 anvisiert.