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© DPA-Symbolbild
16.03.2016

800 Kilo explosive Stoffe hinten im Laster, Cannabis vorne in Fahrerkabine

Pforzheim. Bei einer Kontrolle eines Gefahrguttransporters kam den Polizisten ein Geruch sofort fehl am Platz vor. Und das hatte nichts mit der nicht ganz ungefährlichen Ladung zu tun.

Der 37-jährige Fahrer eines Fiat-Gefahrguttransporters ist am Dienstag um 11 Uhr von Beamten des Verkehrskommissariats Pforzheim auf der Wilferdinger Straße angehalten und kontrolliert worden. Der Mann hatte über 800 kg explosive Stoffe, verstaut in unzähligen Paketen und Päckchen, geladen und sollte die Ware zu Kunden im süddeutschen Raum ausliefern.

Bereits beim Öffnen der Tür stieg den Polizisten der unverwechselbare Geruch von Cannabis in die Nase. Darauf angesprochen zeigte er das tags zuvor gekaufte kleine Päckchen Betäubungsmittel vor. Allerdings konnte in einem Urintest keine gegenwärtige Drogenbeeinflussung bei ihm nachgewiesen werden. Trotzdem wird gegen den Fahrer neben einer Strafanzeige auch eine Meldung an die Führerscheinstelle vorgelegt.

Auch die zuständige IHK wird von dem Vorfall unterrichtet, denn zum Transport von Gefahrgut muss er eine besondere Eignung vorweisen.

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