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13.05.2015

A8 nach Unfall mit brennendem Lkw früher als gedacht freigegeben

Pforzheim. Entgegen ersten Angaben der Polizei, die A8 müsse nach dem Unfall bei Pforzheim-Nord am Dienstag für mehrere Tage gesperrt bleiben, hatte Uwe Herzel, Pressesprecher des Regierungspräsidiums Karlsruhe, am Mittwoch auf PZ-Anfrage gute Nachrichten für Autofahrer. Er sollte Recht behalten.

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Bereits am Morgen sei der geschmolzene Asphaltbelag auf rund 100 Quadratmetern abgefräst worden. Im Zuge dessen überprüften die Arbeiter, ob auch die darunterliegende Bindeschicht teilweise erneuert werden muss. Bei dem betroffenen Teilstück handle es sich nicht um den neuartigen Flüsterbelag, der auf der A 8 bereits streckenweise verbaut wurde. Noch im Tagesverlauf wurde der neue Belag aus Splittmastix-Asphalt, einem gängigen Autobahnbelag, aufgetragen. Die Kosten für die Sanierungsarbeiten belaufen sich laut Herzel auf rund 40.000 Euro. „Sobald der Belag abgekühlt ist, wird die Autobahn wieder freigegeben“, so Herzel. Das geschah bereits am Abend.

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Wegen der außergewöhnlichen Lage war während der Belagsarbeiten Kreativität gefragt. Weil die A8 in Richtung Karlsruhe komplett gesperrt ist, wurde der Verkehr über den Parkplatz „Kämpfelbach“ gelotst. Die Gegenrichtung ist ein Nadelöhr. Um die Mittelleitplanke zu reparieren, wurde die Überholspur gesperrt. Immerhin: Hier bleiben zwei Spuren frei. Kilometer lange Staus gab es trotzdem.

Bildergalerie: Silozug brennt auf der A8: Fahrbahnen gesperrt

Mehr dazu in der Freitagsausgabe der PZ.

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