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Anblick mit Verfallsdatum 2017? Der ZOB-Süd, wo die AOK ihre neue Zentrale plant. Im Hintergrund das „Il Tronco“. Meyer
Anblick mit Verfallsdatum 2017? Der ZOB-Süd, wo die AOK ihre neue Zentrale plant. Im Hintergrund das „Il Tronco“. Meyer
11.10.2015

AOK möchte auf ZOB-Süd groß bauen

Die ersten Monate des Jahres 2017 könnten den Startschuss für eine noch weitergehende Umgestaltung der östlichen Innenstadt mit sich bringen als bislang absehbar: Neben dem Vorhaben „Innenstadt Ost“ zwischen dem Neuen Rathaus, der Deimlingstraße und dem Schlossberg könnte sich auch auf dem bisherigen Gelände des Zentralen Omnibusbahnhofs Süd zwischen der Nordstadtbrücke und der Lindenstraße Großes tun.

Das geht aus einem Konzept der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) hervor, das der PZ vorliegt. Die Krankenkasse skizziert darin verschiedene Varianten für ihre künftige Pforzheimer Zentrale, von der Sanierung und Erweiterung ihrer Immobilie an der Zerrennerstraße bis eben zu einem Neuau auf dem ZOB-Süd, der in diesem Papier klar favorisierten Variante. Die Vorteile: die gute Ereichbarkeit, Synergieeffekte beim Bündelln der Arbeitsplätze und ein Imagegewinn durch die zentrale Lage. Im weiteren ist darin die Rede von einem Bau für Hauptgebäude, Kundencenter Nord und Gesundheitszentrum mit rund 200 Arbeitsplätzen auf über 5000 Quadratmetern. (Zum Vergleich: Das benachbarte Gebäude „Il Tronco“ wird mit 4000 Quadratmetern Nutzfläche angegeben.)

Hinzu kommt eine Tiefgarage, und, offenbar außerhalb der AOK-Pläne, ein Hotel. Für das gesamte Vorhaben ist die Stadt als Partner in der Abwicklung dem Papier zufolge fest eingebunden. Im Rathaus war an dieser Stelle in den Stadtentwicklungskonzepten seit geraumer Zeit ein größerer Bau unter dem Arbeitstitel „East-end Tower“ mit öffentlich zugänglicher Terrasse vorgesehen. Die AOK selbst wollte das Vorhandensein des Papiers nicht kommentieren und die Pläne weder bestätigen noch dementieren.