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Aaron Fischer stellt sich mit Schmuck-Professor Andi Gut den Stiftern Ruth Reisert-Hafner und Birgitta Hafner (von links) vor. Die C. Hafner Gold- und Silberscheideanstalt finanziert den Berlin-Aufenthalt.
Aaron Fischer stellt sich mit Schmuck-Professor Andi Gut den Stiftern Ruth Reisert-Hafner und Birgitta Hafner (von links) vor. Die C. Hafner Gold- und Silberscheideanstalt finanziert den Berlin-Aufenthalt.
28.09.2017

Aaron Fischer experimentiert im Rahmen von „Pforzheim Revisited“ in Berlin

Pforzheim/Berlin. Aaron Fischer ist der neue Stipendiat des Projektes „Pforzheim Revisited“ der Hochschule Pforzheim. Der Schmuck-Absolvent der Fakultät für Gestaltung wird dank des Stipendiums sechs Monate lang in der Ausstellungseinheit „Manufakturelle Schmuckproduktion“ im Deutschen Technikmuseum Berlin (DTMB) arbeiten. Dort wird Fischer mit Verfahrenstechniken experimentieren und historisches Schmuckhandwerk erlernen.

Auf diese neue Erfahrung freut sich der 13. Stipendiat des Projektes „Pforzheim Revisited“ besonders: „Die historischen Techniken haben eine starke eigene Ästhetik. Jedes einzelne Werkzeug hat besondere Eigenschaften und auch Einschränkungen.“ In Berlin wird Fischer eine Vielzahl von Techniken nutzen können: „Je mehr Werkzeuge man kennt und beherrscht, desto mehr Möglichkeiten hat man bei der Gestaltung von Schmuckstücken.“

Ein konkretes Projekt hat der Designer noch nicht im Kopf, will aber an frühere Arbeiten anknüpfen. Bereits im vierten Semester war Fischer mit dem Pforzheimer Professor Andi Gut in Berlin. Dort sind seine silbernen Zahn-Ringe entstanden, die in der Ausstellung „Pforzheim Revisited. Die zeitgenössische Schmuckmanufaktur“ im Mai in Pforzheim zu sehen waren. Für diese Kollektion nutzte er bereits die Technik des Hohlprägens.

Die technische Finesse und der leichtfüßige Humor von Fischers Arbeiten überzeugte die Jury zur Auswahl des 13. Stipendiaten. „Er hat sich vielfältig ausprobiert und plant, eigene Werkzeuge herzustellen und neuartig einzusetzen. Das ist ein neuer Ansatz, den wir unterstützen möchten“, berichtet Andi Gut, Professor für Schmuck an der Fakultät für Gestaltung, von der Jury-Entscheidung.