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Rund 50 Interessierte verlieren sich im Kleinen Saal des CCP. Auf dem Podium die gewohnte Besetzung bei Asyl-Infos: Polizeioberrat Oliver Hiller, Sozialbürgermeisterin Monika Müller, Pfarrer Hans Gölz-Eisinger und Diakonie-Chefin Sabine Jost (von links). Foto: Ketterl
Rund 50 Interessierte verlieren sich im Kleinen Saal des CCP. Auf dem Podium die gewohnte Besetzung bei Asyl-Infos: Polizeioberrat Oliver Hiller, Sozialbürgermeisterin Monika Müller, Pfarrer Hans Gölz-Eisinger und Diakonie-Chefin Sabine Jost (von links). Foto: Ketterl
An der Goethestraße 35 war früher die SPD-Zentrale. Foto: Ketterl
An der Goethestraße 35 war früher die SPD-Zentrale. Foto: Ketterl
21.12.2015

Ab Januar ziehen Flüchtlinge in der Ex-SPD-Zentrale ein

Pforzheim. Es würde kontrovers zugehen bei der Bürger-Info, so wurde aus Kreisen des Einzelhandels am Montag Vormittag mit Blick auf die abendliche Informationsveranstaltung im Kleinen Saal des CongressCentrums gemutmaßt. Schließlich geht es um die schrittweise Unterbringung von bis zu 80 Flüchtlingen in der ehemaligen SPD-Geschäftsstelle an der Goethestraße – näher dran an der City war bisher noch keine Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende. Zumindest im Vorbau ist alles schon hergerichtet – die ersten 36 Asylsuchenden können im Januar einziehen.

In der vergangenen Woche hatten Vertreter des Ordnungsamts, des Sozialamts und der Polizei den Handel – vertreten durch dessen Sprecher, Horst Lenk, und den Centermanager der Schlössle-Galerie, Jochen Sauer – über die nun folgenden Schritte informiert. Sauer hatte mit Blick darauf, dass er bei der Bürger-Info verhindert sein werde, um einen Vorab-Termin gebeten.

Nun also die Diskussion im CCP. Auf dem Podium die gleiche Besetzung wie bei den meisten Bürger-Infos zu den jeweiligen Flüchtlingsunterkünften: Hans Gölz-Eisinger, Stadtkirchenpfarrer und Moderator, Sozialbürgermeisterin Monika Müller, Diakonie-Geschäftsführerin Sabine Jost und Oliver Hiller, Leiter des Polizeireviers Süd.

Würde es tatsächlich kontrovers werden? Da ging es bei den Diskussionen um die dezentralen Unterbringungen – laut Gemeinderatsbeschluss zunächst zwölf Standorte für bis zu maximal 40 Personen – schon wesentlich robuster zu. Überraschung: 100 ab Januar zuzuweisende Flüchtlinge beziehen sich nicht allein auf die Goethestraße 35. Diese Zahl beinhaltet auch 20 Frauen, die in eine in der Nähe liegenden Immobilie separat untergebracht werden, weil sie eines besonderen Schutzes bedürfen – weshalb es auch keine Details zu diesem Standort gibt.

Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“.