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Im Blickpunkt: Arved Fuchs sprach im Rahmen der Pforzheimer Klimaschutzwoche im 

PZ-Forum und begeisterte auch Bürgermeister Alexander Uhlig.
Im Blickpunkt: Arved Fuchs sprach im Rahmen der Pforzheimer Klimaschutzwoche im PZ-Forum und begeisterte auch Bürgermeister Alexander Uhlig. © Ketterl
31.05.2011

Abenteurer im Eis: Arved Fuchs im PZ-Forum

Fakten, Fakten, Fakten – und nochmals Fakten. Auf diese einfache Formel lässt sich der Vortrag von Arved Fuchs im PZ-Forum bringen. Das Thema Klimawandel liegt dem Abenteurer am Herzen. Ist der 58-Jährige doch seit Jahrzehnten in Regionen unterwegs, die bereits jetzt die Auswirkungen der Erderwärmung zu spüren bekommen: In den eisigen Gebieten der Arktis.

Er hat sie bereist, Entwicklungen dokumentiert und über lange Zeiträume verglichen. An diesem heißen Montagabend lässt er die Zuhörer an seinen Erfahrungen teilhaben. Lauter Mosaiksteine, die zeigen: Der globale Klimawandel ist in vollem Gange.

„Prognosen längst überholt“

An der Arktis sehe man die Auswirkungen zuerst, meint der Polar-Experte. „Denn diese Region erwärmt sich doppelt so schnell wie der Rest der Welt.“ Die Entwicklung sei dramatisch: „Alle Prognosen sind längst überholt.“ So habe er 1989 eine Nordpol-Expedition gemacht, bei der er 1000 Kilometer über den zugefrorenen Ozean unterwegs war. Heute wäre das nicht mehr möglich, so Fuchs. Das Meereis gehe zurück, Gletscher schmelzen und der Permafrostboden taue auf. Folge: Das Eis in der Polar-Region ist nicht mehr so solide wie früher einmal. Pm