nach oben
Die Trauerfeier für den verstorbenen Pfarrer und Stadtrat Gerhard Hager.
Die Trauerfeier für den verstorbenen Pfarrer und Stadtrat Gerhard Hager. © Seibel
19.04.2011

Abschied von Pfarrer und Stadtrat Gerhard Hager

„Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm“ – dieser Satz aus dem ersten Brief des Johannes stand im Mittelpunkt, als Gerhard und Ingrid Hager im Jahr 1961 vom Schwiegervater des Bräutigams, Buckenberg-Pfarrer Friedrich Karcher, getraut wurde. Und das Johannes-Zitat hat auch Pfarrer Eberhard Weber am Dienstag zum Leitmotiv der Trauerfeier für den in im Alter von 76 Jahren gestorbenen Volkswirt, Religionslehrer, Pfarrer und Kommunalpolitiker (seit 1984 Stadtrat der Freien Wähler) gewählt.

Der Seelsorger der Pfarrei auf dem Haidach, das für Hager und seiner Familie zur Heimat geworden war, rief den rund 400 Trauergästen noch einmal das Leben eines ungewöhnlichen Menschen in Erinnerung. Er wie OB Gert Hager und Hans Gölz-Eisinger als stellvertretender Dekan würdigten einen Menschen voller Leidenschaft, zupackend, liebenswürdig, nie zur Ruhe kommend, ausgleichend, den Sport und die Bläsermusik liebend, einen Menschen voller Ideen, manchmal unbequem aber immer verlässlich. Sein Handeln habe stets dem Wohl der Menschen gegolten. Auf dem Brötzinger Friedhof hat Gerhard Hager seine letzte Ruhestätte gefunden.