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Es muss nicht immer die Polizei sein, die den Abschlepper ruft – in Pforzheim ist dazu auch das Amt für öffentliche Ordnung befugt, wie hier während der Fußball-WM vor zwei Jahren an der Kiehnlestraße.Foto: Ketterl/Archiv
Es muss nicht immer die Polizei sein, die den Abschlepper ruft – in Pforzheim ist dazu auch das Amt für öffentliche Ordnung befugt, wie hier während der Fußball-WM vor zwei Jahren an der Kiehnlestraße.Foto: Ketterl/Archiv
06.12.2016

Abschleppen nicht nur Sache der Polizei

Pforzheim. Gut möglich, dass sich Wolfgang Raff, Leiter des städtischen Ordnungsamts, jüngst köstlich amüsiert hat über eine für die Landeshauptstadt Stuttgart revolutionäre Neuerung – und spätestens über eine PZ-Nachfrage gleichen Inhalts: Das haben wir schon seit Jahrzehnten“, sagt Raff. Was? Nicht das Abschleppen an sich – sondern dass auch die Gemeindevollzugsbeamten den Abschleppdienst informieren, um eklatante Falschparker an den Haken nehmen zu lassen. Und nicht nur die Polizei.

Die Lizenz zum Abschleppen haben einem Pressebericht zufolge gerade mal sechs Angehörige der Verkehrsüberwachung: drei Zweier-Teams – bei 120 Kontrolleuren. Entsprechend mau fiel die Bilanz in der Schwabenmetropole aus: 1300 Mal wird im Jahr abgeschleppt – ein Zehntel von dem, was beispielsweise in Köln mit seinen 90 dafür zugelassenen Verkehrskontrolleuren erfolgt. In Pforzheim wechselten durch behördliche Fremdeinwirkung im laufenden Jahr 235 Fahrzeuge den Standort; im vergangenen Jahr waren es insgesamt 282, die Hälfte davon Auswärtige. Und das wird teuer: Laut Raff sind es pro Fall – je nach Tageszeit – zwischen 150 und 200 Euro plus zehn Prozent Verwaltungsgebühr. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.