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City on Ice | Alles zur beliebten Eislaufbahn

 

 

Beate Wenz aus Ötisheim und ihre Töchter, die fünfjährige Lea (links) und die siebenjährige Mia, haben die Gelegenheit am Sonntag noch einmal genutzt und die Schlittschuhe heraus geholt. Foto: Tilo Keller
Ein letzter Tanz: In „Goldis Stadl“ sorgt Joachim Ladwig (rechts) für einen stimmungsvollen Abschluss der Saison 2018/19. Foto: Tilo Keller
06.01.2019

Acht Wochen Eisspektakel: So war „City on Ice“ in Pforzheim

Pforzheim. Auch wenn das letzte Wochenende verregnet war – die Betreiber von „City on Ice“ sind zufrieden. Zwar gibt es noch keine offiziellen Zahlen, doch am Sonntagabend sieht es ganz danach aus, als ob das Eisspektakel, was die Besucherzahlen angeht, noch einmal eine Schippe draufgelegt hat.

Das ist zumindest die Einschätzung von Thomas Schröder. Und der muss es wissen – denn gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Philipp Maier ist der Chef der Agentur „Erlebnisbereit“ der Eismeister bei „City on Ice“, das maßgeblich von der PZ gesponsert wird. „Wir hätten das selbst nicht erwartet, aber es lief noch besser als im Vorjahr“, so Schröder. Besonders der Zuwachs an Familien mit kleinen Kindern sei ihm und seinem achtköpfigen Team aufgefallen. Als Gradmesser dienten die 16 pinguinförmigen Eislaufhilfen. „An der Tageskasse war das deutlich zu erkennen, die Pinguine waren sehr gefragt“, berichtet der Eismeister. Und auch die rund 70 Schulklassen sowie zahlreichen Eisstockschieß-Anhänger – bereits kurz nach dem Start von „City on Ice“ waren beide Angebote ausgebucht – schlagen sich positiv in der Besucherbilanz Schröders nieder. Und das trotz des zu warmen Starts am 8. November und einigen verregneten Wochenenden.

„Trotz des wechselhaften Wetters kamen insgesamt mehr Besucher“, erklärt auch der Marketingchef des für „City on Ice“ verantwortlichen Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing (WSP) Sascha Binoth.

Neues und Bewährtes

Besonders gut seien dabei der neue „SWP-Familientag“ jeweils donnerstags, an dem es die Familienkarte zum halben Preis gab, sowie die von der PZ gesponserten Schlittschuhkurse an den Samstagen angenommen worden. Echte Besuchermagnete seien auch der Eröffnungs- sowie der PZ-Kundenabend gewesen – an beiden Veranstaltungen säumten Zuschauerscharen die Banden, um die spektakulären Eiskunstlaufküren mitverfolgen zu können.

Bildergalerie: City on Ice in Pforzheim mit toller Show eröffnet

Bildergalerie: Hüttengaudi beim PZ-Kundenabend bei City on Ice

Bildergalerie: Silvesterparty in Goldis Stadl bei City on Ice

Nach Binoths Ansicht ist es aber vor allem das Gesamtpaket aus Mittelalter- und Weihnachtsmarkt sowie „City on Ice“, das die acht Wochen am Marktplatz so erfolgreich machten. „Dieser Dreiklang kam sehr gut an und ist in dieser Qualität auf so engem Raum in der Region einzigartig. Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen“, freut sich Binoth.

Eine Erfahrung, die auch „Goldis Stadl“-Wirt Frank Daudert gemacht hat. Die Mischung aus Kulinarik, zwei Mal wöchentlicher Live-Musik und – seit der Verlegung der Küche – Panoramablick auf die Eisfläche inklusive der Möglichkeit zum Eisstockschießen, lockte auch wieder zahlreiche Gäste in sein Festzelt direkt neben der Bahn. „Wir waren sehr zufrieden. Diese Saison war noch besser als die vorangegangene, auch weil wir viele auswärtige Besucher hatten“, erklärt Daudert. So hätten er und sein Team nicht nur Pforzheimer und Besucher aus dem Enzkreis begrüßen dürfen, sondern auch aus Karlsruhe, Heidenheim, Mannheim oder Heidelberg. Den Grund für den wachsenden Zuspruch sieht Daudert – ebenso wie Binoth – in dem einzigartigen Dreiklang aus Eisbahn mit Festzelt, Mittelaltermarkt und traditionellem Weihnachtsmarkt. „Diese Verbindung ist ein Erfolgskonzept und bildet eine eigene Marke, die über Jahre aufgebaut wurde und immer besser funktioniert“, erklärt Daudert. Und zwar so gut, dass der Wirt schon jetzt Reservierungen für die kommende Saison 2019/20 hat.

Die wird übrigens eine Woche später starten als in den Vorjahren und vom 14. November 2019 bis 12. Januar 2020 dauern. Zum einen wegen des Wetters – Anfang November sei es in den Vorjahren oft zu warm gewesen, wie Binoth erklärt. Zum anderen, um den Familien auch nach den Weihnachtferien noch eine Woche Eisvergnügen auf dem Marktplatz zu bescheren.