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Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ruft ihre bei der RVS beschäftigten Busfahrer erneut zu einem Warnstreik auf.
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Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ruft ihre bei der RVS beschäftigten Busfahrer erneut zu einem Warnstreik auf.

Achtung: Am Donnerstag streiken die Busfahrer – Schüler und Pendler betroffen

Pforzheim/Enzkreis. Busfahrgäste brauchen am Donnerstag starke Nerven: Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat ihre bei der Regionalbusverkehr Südwest (RVS) beschäftigten Mitglieder für Donnerstag, 9. Mai 2019, zu einem Warnstreik aufgerufen. Arbeitsniederlegungen sind für die gesamte RVS geplant, einschließlich des Stadtverkehrs in Pforzheim.

Der Arbeitskampf wird kurz vor 4 Uhr beginnen und bis 9 Uhr andauern. Es wird zu Störungen im Berufsverkehr kommen. Betroffen sein werden der Pendler- und Schülerverkehr.

PZ-news berichtet am Donnerstagvormittag über die Auswirkungen des Arbeitskampfes. Hierzu sind wir auch auf Ihre Hinweise angewiesen: Welche Folgen hatte der Busstreik für Sie? Staute sich der Pkw-Verkehr irgendwo noch länger als sonst? Warteten Sie vergeblich auf den Bus? Fühlten Sie sich vor Ort ausreichend informiert? Wie umgingen Sie den Streik? Schreiben Sie uns Ihre Eindrücke - möglichst unter Angabe Ihres Vor- und Nachnamens sowie Wohnorts - an internet@pz-news.de. Gerne können Sie auch Fotos einsenden!*

Das fordert die EVG für die Busfahrer

"Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren, das derzeit vorliegende Angebot des Arbeitgebers ist für uns nicht akzeptabel", erläutert der zuständige Gewerkschaftssekretär, Frank-Michael Hänel. 

So werde zwischenzeitlich zwar eine Lohnerhöhung für die Busfahrer angeboten, die gehe aber zu Lasten der übrigen Beschäftigten. "Das kommt für uns überhaupt nicht in Frage, in der EVG leben wir Gemeinschaft, von unseren Tarifverhandlungen sollen alle Beschäftigten gleichermaßen profitieren", stellte Michael Hänel fest.

Die EVG fordert für ihre bei der RVS beschäftigten Mitglieder die Anpassung der Lohnstruktur an das landesübliche Entgeltniveau in Baden-Württemberg, mindestens aber 300 Euro mehr, die Erhöhung der Ausbildungsvergütung sowie die Erhöhung der arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersvorsorge.

Dritter Warnstreik, bevor die Verhandlungen fortgesetzt werden

"Unsere beiden ersten Warnstreiks haben die nötige Bewegung in die Verhandlungen gebracht, jetzt ist es am Arbeitgeber, sein Angebot weiter zu verbessern. Die Mitglieder der EVG werden mit dem nunmehr dritten Warnstreik deutlich machen, dass sie ihre berechtigten Forderungen noch nicht erfüllt sehen und dafür weiterhin kämpfen werden", machte EVG-Gewerkschaftssekretär Michael Hänel deutlich.

Die Verhandlungen bei der RVS sollen am Montag, 13. Mai 2019, fortgesetzt werden.

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