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Der Gehweg, an den breitesten Stellen höchstens 1,50 Meter breit, wird durch Gelbe Säcke vollends unpassierbar, vor allem mit Rollatoren.   Ketterl, Privat
Der Gehweg, an den breitesten Stellen höchstens 1,50 Meter breit, wird durch Gelbe Säcke vollends unpassierbar, vor allem mit Rollatoren. Ketterl, Privat
23.10.2015

Ärger an der Kelterstraße: Stadt lässt Fahrbahn und Gehwege instand setzen

Die Stadt lässt Fahrbahn und Gehwege instand setzen. Ein größerer Umbau ist somit vorerst vom Tisch. Anwohner protestieren: Eine untragbare Situation werde so zum Dauerzustand.

Pforzheim. An der Kelterstraße herrscht helle Aufregung: Die Stadt lässt den letzten noch unsanierten Abschnitt zwischen den Hausnummern 57 und 64 instandsetzen, inklusive der Gehwege. Der marode Straßenbelag wird erneuert, auch die Gehwege werden aufgehübscht, einer sogar ein stückweit neu angelegt.

Grund zur Freude für die Anwohner? Im Gegenteil. Viele Mieter und Hausbesitzer fürchten, dass ein aus ihrer Sicht untragbarer Zustand so nun auf Jahre hinaus festasphaltiert wird. „Die Kelterstraße ist in diesem Bereich eine der gefährlichsten, dreckigsten und lautesten Straßen Pforzheims“, so schildert es Hausbesitzerin Anja Herrmann. „Anwohner beklagen Lärm rund um die Uhr, Tag und Nacht.“ Die Häuser, erbaut um die Jahrhundertwende, seien nicht für diesen Verkehr ausgelegt

Was Harald Kuch, der zuständige Abteilungsleiter im städtischen Grünflächen- und Tiefbauamt, zu sagen hat, wird diese Befürchtungen kaum zerstreuen. Für den bereits ins Auge gefassten großangelegten Umbau der Kelterstraße, ganz grob auf Kosten von mindestens drei Millionen Euro veranschlagt, fehlt der Stadt und somit seiner Abteilung einfach das Geld. Mehr lesen Sie am 24. Oktober 2015 in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

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