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Der Eintrag am 1. Februar auf der Facebook-Seite des Kreisverbands. Foto: Privat
Der Eintrag am 1. Februar auf der Facebook-Seite des Kreisverbands. Foto: Privat
10.05.2017

AfD zieht Vorwürfe gegen Meinungsforscher von Forsa zurück

Pforzheim/Konstanz. Der AfD-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis sowie ein Parteimitglied aus dem Kreis Konstanz haben in einem Rechtsstreit mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa einem gerichtlichen Vergleich zugestimmt.

Der Kreisverband hatte am 1. Februar dieses Jahres einen Text des Stockachers auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. Darin behauptete dieser unter anderem, eine Mitarbeiterin des Meinungsforschungsinstituts habe am Telefon gesagt, die AfD sei nicht als Antwortmöglichkeit angegeben. Er warf Forsa im Text „gezielte Kampagnen“ vor, mit denen deren Chef Manfred Güllner es „natürlich immer“ schaffe, „die AfD in seinen Umfragen schlecht aussehen zu lassen“.

Die Anwaltskanzlei Nesselhauf, die Forsa vertritt, erklärt, sie sei anfangs von einem Missverständnis ausgegangen. Doch eine außergerichtliche Einigung, indem der Autor seine Aussagen korrigiert, scheiterte. Klarheit brachte die Verhandlung vor dem Landgericht Konstanz. In deren Folge unterschrieben der hiesige Kreisverband sowie der Stockacher AfD-Mann eine Unterlassungserklärung und sagten zu, die Behauptungen nicht zu wiederholen.

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