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Sandra Bugglé, Geschäftsführerin der Agentur Watchmore, erklärt das Konzept der Veranstaltungsreihe „Zeitgeflüster“. Läuter
Sandra Bugglé, Geschäftsführerin der Agentur Watchmore, erklärt das Konzept der Veranstaltungsreihe „Zeitgeflüster“. Läuter
01.11.2016

Agentur „Watchmore“ stellt Gesprächsreihe für das Jubiläumsjahr vor

„Zeitgeflüster“ hat Sandra Bugglé, Geschäftsführerin der Agentur „Watchmore“ jene Gesprächsreihe betitelt, die sie vergangenen Freitagabend in ihren Geschäftsräumen vorgestellt hat. Im Rahmen der Feierlichkeiten zu 250 Jahren Goldstadt möchte Bugglé damit Schmuckgeschichte erlebbar machen.

Rund 30 Gäste, darunter auch Monika Heinzmann und Alexander Weber vom Organisationsteam des Jubiläumsfestivals, waren in die Räumlichkeiten der Agentur an der Unteren Rodstraße gekommen, um sich über das Veranstaltungskonzept aufklären zu lassen.

Suche nach Sponsoren

Jeden letzten Freitag im Monat sollen dabei in verschiedenen, bezeichnenden Veranstaltungsorten, wie beispielsweise dem Technischen Museum, den Schmuckwelten oder auch dem Dillweißensteiner Bahnhof, Menschen zu Wort kommen, die etwas zu sagen haben, Marken geprägt haben oder Zeitzeugen waren. Stattfinden könne das in unterschiedlichen Konstellationen vom Vortag einer einzelnen Person über eine moderierte Gesprächsrunde oder auch als Tischgespräch im kleinen Kreis. Je nach Konstellation und Location fänden dabei 20 bis maximal 80 Personen Platz.

Um die Eintrittspreise für die mit Getränken und kulinarischen Leckerbissen umrahmte Reihe bezahlbar zu halten, sei man noch auf der Suche nach Sponsoren, so Bugglé. Auf der bisherigen Rednerliste sind Namen wie der des Künstlers René Dantes, des Schmuckunternehmers Herbert Mohr-Mayer oder von Andreas Fuhrmann zu lesen. Sie lassen auf abwechslungsreiche Gespräche über Schmuck, Kunst und Design schließen. Fuhrmann, der am Freitag vor Ort war, sagte, er könne sich gut vorstellen, Einblicke in die Firmenarchive des Schmuckherstellers Louis Fiessler, dessen Gründerfamilie er entstammt, zu geben. Spannend sei beispielsweise, wie die Produktion auch während des Zweiten Weltkriegs lange aufrecht erhalten werden konnte.

Los geht die Reihe im Januar kommenden Jahres. Die genauen Veranstaltungsorte und Redner werden noch bekannt gegeben.