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Feiern am 29. Oktober Eiserne Hochzeit: Margarete und Alfred Stächele.  Foto: Moritz 

Alfred und Margarete Stächele haben in 65 Jahren Ehe vieles gemeistert

Pforzheim. Es ist eine lange Zeit, die Alfred (Jahrgang 1928) und Margarete Stächele geborene Stumpp (1934) miteinander verbracht haben. Die Stächeles feiern heute nach 65 Jahren ihre Eiserne Hochzeit und blicken nach eigenen Angaben auf eine lange gemeinsame Zeit mit Höhen und Tiefen zurück.

Damals in der Nachkriegszeit habe man noch auf vieles verzichten müssen, was heute selbstverständlich ist. Dies galt auch für die Wohnung. Das Paar zog ins elterliche Haus an der Bauschlotter Straße, wo es heute noch lebt. 1953 hatte Alfred Stächele seine künftige Frau Margarete kennengelernt, sie stammte aus einer Malerfamilie. Er war als Werkzeugmacher in der Bleistiftfabrik Fend angestellt. Später sattelte er um auf Uhrengehäuse, dann wurde alles rationiert, sodass er bei seinem Schwiegervater den Malerberuf erlernte. Nach Erhalt des Gesellen-, dann des Meisterbriefs machte sich Alfred Stächele selbstständig. 1956 kam der erste Sohn zur Welt, sechs Jahre später der zweite. Der ältere erlernte ebenfalls das Malerhandwerk und machte die Meisterprüfung, später übernahm er den väterlichen Betrieb.

Ihren Urlaub verbrachten die Stächeles im Gebirge, oft in Galltür, Tirol. Alfred Stächele war zwölf lang Vorsitzender der Badengruppe des Schwarzwaldvereins, tatkräftig unterstützt von seiner Frau. Mit den Wanderern war das Paar gerne und häufig unterwegs, unter anderem auf der Insel Rügen und in der Lüneburger Heide. Neben den zwei Söhnen haben die Stächeles inzwischen fünf Enkel und einen Urenkel. Ihre Lieblingsbeschäftigung ist noch immer das Werkeln im hauseigenen Garten, das sie jung hält, wie die Eheleute selbst sagen.