nach oben
Der Wasserspielplatz im Enzauenpark.
Der Wasserspielplatz im Enzauenpark. © Heinzelmann
11.05.2016

Alle Brünnlein sollen fließen

Pforzheim. Oberbürgermeister Gert Hager und die Mitglieder des Gemeinderates sind sich einig: Trotz Haushaltskonsolidierung und Einsparungen im zweistelligen Millionenbereich sollen der Wasserspielplatz im Enzauenpark und die rund 20 Brunnen im Stadtgebiet mit Wasser versorgt werden.

Nach kurzer Diskussion im nichtöffentlichen Teil des Gemeinderates hieß es: „Wir wollen die Bevölkerung nicht überrumpeln, mit Blick auf den Haushalt muss dies für die Zukunft sorgfältig geprüft werden. Unsere Entscheidung für 2016 ist auch ein Signal an die Kinder und Eltern in unserer Stadt“, so Hager.

Bereits am Morgen nach der Gemeinderatsempfehlung vom Dienstag wurden die Voraussetzungen in der Verwaltung getroffen, die Brunnen anlaufen zu lassen. Für die städtischen Brunnen wird es rund eine Woche dauern, bis auch der letzte Brunnen wieder mit Wasser versorgt wird. Beim Wasserspielplatz dauert es etwas länger. Eine Pumpe ist defekt, Wasserrinnen müssen noch verfugt werden, kleinere Reparaturen sind notwendig: „Zur Eröffnung des Großen Kindertages am 29. Mai wird der Wasserspielplatz seinen Betrieb aufnehmen“, so der der Oberbürgermeister.

Schon mal Vorwarnung

Die Stadtverwaltung warnt schon mal vor: Ob in den kommenden Jahren weiterhin das Nass aus den Anlagen sprudeln werde, bleibe abzuwarten: Die Haushaltsberatungen würden es zeigen. Der Betrieb der Brunnen in Pforzheim kostet jährlich rund 20 000 Euro. Allein der Wasserspielplatz im Enzauenpark fordert alljährlich einen finanziellen Einsatz von 60 000 Euro, hinzu kommen noch Personalressourcen in nicht unerheblichen Umfang. pm/ol