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Freuen sich an der Natur und ihrem Schulgarten: Joachim Ehrmann, Realschulrektor, Tobias Dauenhauer, Rektor der Otterstein-Werkrealschule (vorne von links), Yvonne Guld (zweite Reihe von links), Christina Burkard, Niklas Burkard, Loic Hölzle, Marc Spankowski, Boris Jörg und Daniela Gerhardt und Vincent Müller (hinten von links), Robin Merkle, Daniel Lindenmann, Jonas Klein, Barbara Schanz-Hölzle, Erica Müller und Stefan Ziegler. Foto: Warzecha
Freuen sich an der Natur und ihrem Schulgarten: Joachim Ehrmann, Realschulrektor, Tobias Dauenhauer, Rektor der Otterstein-Werkrealschule (vorne von links), Yvonne Guld (zweite Reihe von links), Christina Burkard, Niklas Burkard, Loic Hölzle, Marc Spankowski, Boris Jörg und Daniela Gerhardt und Vincent Müller (hinten von links), Robin Merkle, Daniel Lindenmann, Jonas Klein, Barbara Schanz-Hölzle, Erica Müller und Stefan Ziegler. Foto: Warzecha
15.10.2018

Alle packen an: Schüler der Ottersteinschule machen Schulgarten winterfest

Pforzheim. „Die Kinder erfahren hier eine umfassende ökologische Bildung. Wichtig ist, dass den Schülern klar gemacht wird, dass der Apfel und die Quitte nicht aus dem Nichts kommen, sondern durch Bestäuben und Befruchten entstehen“, sagte Jonas Klein, Referendar an der Otterstein-Werkrealschule, anlässlich der Gartenaktion im Schulgarten.

Begeisterte Gesichter, rote Wangen und Freude an der körperlichen Arbeit waren den sechs Schülern, vier aus Klasse 9 und zwei aus Klasse 7, im Gesicht anzusehen. An diesem sonnigen Samstag ging es darum, den Schulgarten winterfest zu machen, gemeinsam die Hecken zurückzuschneiden, die Beete zu säubern und das Laub zu kompostieren sowie den Garten wieder in Erinnerung zu rufen. „Es ist schön, dass die Werkrealschüler, gerade die aus den Fächern Biologie und Hauswirtschaftslehre, mehr in die Natur hinausgehen“, freute sich Tobias Dauenhauer, Rektor der Otterstein-Werkrealschule. Beeindruckt zeigte er sich aber besonders von der starken Lehrer-Eltern-Schüler-Beziehung. Dies deute auf eine „Identifikation mit der Schule, in die das Kind geht“ hin. So bewirtschaften die Schüler nicht nur den Garten und stellen aus den Kräutern zum Beispiel Kräuteressig oder Lavendel-Duftsäckchen her, sondern können sich laut Beobachtung Dauenhauers nach der körperlichen Anstrengung auch besser konzentrieren. Lehrer und Referendare wie Jonas Klein sind so engagiert, dass sie in ihrer Freizeit sogar den Rasen mähen. „Wichtig ist uns, dass es weitergehen kann mit dem Schulgarten“, sagte Daniel Lindenmann, Lehrer an der Otterstein-Realschule und verantwortlich für die Schulgarten-AG, die meistens montags oder freitags nachmittags stattfindet. Er selbst hat im Rahmen seiner Aufgabe schon die Kräuterspirale betoniert, ein kleines Frühbeet angelegt und eine provisorische Wasserversorgung gelegt. „Durch diese haben wir schon bis zu 1000 Liter Wasser gepuffert auf Eigeninitiative hin, weil sich die Stadt nicht imstande dazu sah, die Wasserleitung zu reparieren“, wie Lindenmann, Dauenhauer und auch Realschulrektor Joachim Ehrmann bemängelten.„Wir sehen uns und den Garten als Bildungsgoldstück in der Goldstadt, zwischen Pforzheim und Stuttgart“, freute sich Tobias Dauenhauer und lachte.